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Thomas Pilz 07.07.2015 22:17 Uhr
Red. Gransee, lokales@gransee-zeitung.de

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Bürger fordern Gemeindesaal

Fürstenberg (MZV) Seit Monaten macht eine neue Idee in Fürstenberg die Runde. Sie bezieht sich auf die Investitions-Ruine "Brandenburger Forstmuseum". Die leer stehende Immobilie sollte als Gemeindezentrum genutzt werden, fordern Bürger jetzt.

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Der Stadtverordnete Raimund Aymanns (Pro Fürstenberg) hat sich diesen Wunsch zu Eigen gemacht. Nicht von der Hand zu weisen sind seine wesentlichen Hauptargumente: Das Haus werde von der Stadt sowieso notgedrungen unterhalten, sprich beheizt und gereinigt. Auch die Versicherung werde von der Stadt beglichen, betonte er auf Nachfrage. Mit anderen Worten, die Kommune bezahle schon jetzt wesentliche Kosten für den Erhalt der Immobilie, die 2001 als Millioneninvestition mit Landes- und EU-Förderung als Forstmuseum eröffnet wurde. Dringend sei eine Nachnutzung angeraten.

2001 war Aymanns Amtsdirektor und wie sämtliche Fürstenberger hocherfreut, dass die Wasserstadt ein solches Museum erhält. Doch das ist Schnee von gestern. Zum 1. August 2013 musste die Einrichtung nicht zuletzt aus finanziellen Gründen schließen. Vor allem für jene Einheimische ein herber Rückschlag, die in dem Haus regelmäßig an Veranstaltungen teilnahmen - nicht nur zu Themen aus Forst- oder Landwirtschaft übrigens. "Ich kann es mir gut vorstellen, dass dort ein Bürgerzentrum eröffnet wird", erklärte Aymanns. Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) warf er erneut eine fundamentale "Konzeptionslosigkeit" vor. Zuvor hatten bereits die engagierte Fürstenbergerin Ina-Maria Raschen und Linke-Politiker wie Jürgen Appel das Thema Gemeindezentrum zur Sprache gebracht - ob es nun für die Burg oder das Museum geplant ist.

Eine klare Meinung hat Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) dazu: Die Stadtverwaltung habe in puncto Forstmuseum ihre Hausaufgaben längst gemacht, erklärte er auf Nachfrage am Montag. Dem Parlament sei bereits Anfang 2014 eine Situationsanalyse unterbreitet worden plus Bewertung des Gebäudes und sämtlicher damit zusammenhängenden Fakten. "Umfangreicher geht es nicht", betonte Philipp. Das Papier wurde den Stadtverordneten an die Hand gegeben mit der Aufforderung, die Fraktionen mögen darüber beraten. "Das beschließende Hauptorgan der Kommune ist das Parlament", aus dessen Reihen sollten konzeptionelle Vorschläge kommen.

Im übrigen ist Philipp der Überzeugung, dass Räume und andere Möglichkeiten für Zusammenkünfte oder Veranstaltungen in Fürstenberg existieren. Man denke nur an die Gastronomie oder die Mehrzweckhalle.

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