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Sebastian Redlich vom TV Fürstenwalde meistert als Gesamtfünfter große Herausforderung beim TriAcrossGermany

Triathlon von der Ostsee bis fast nach Österreich

Konzentriert auf dem Rad: Sebastian Redlich vom TV Fürstenwalde beim Wettbewerb durch Deutschland
Konzentriert auf dem Rad: Sebastian Redlich vom TV Fürstenwalde beim Wettbewerb durch Deutschland © Foto: privat
Roland Hanke / 23.08.2015, 05:00 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) In einem Triathlon-Wettkampf von Nord nach Süd durch ganz Deutschland - dieser Herausforderung namens TriAcrossGermany (TAG) hat sich Sebastian Redlich vom TV Fürstenwalde gestellt. Und er hat diese erfolgreich gemeistert.

"Die Siegerehrung am Abend nach der letzten Etappe machte den Wettbewerb zu einem der besten Erlebnisse in meinem Leben. Cheforganisator Sebastian Hauer saß mit Tränen in der Ecke, jeder Teilnehmer wurde mit persönlichen Worten verabschiedet, jeder klatschte jeden ab - vom Teilnehmer bis zum Supporter", berichtet Sebastian Redlich. "Die Anstrengungen einer Woche wurden eingefangen von Glück, neuer Motivation, neuen Freunden und tollen Geschichten."

TriAcrossGermany - das ist ein Etappen-Triathlon von der Ostsee mit Start in der Nähe von Boltenhagen bis zum Tegernberg in der Nähe von Füssen kurz vor der Grenze zu Österreich. Oder anders gesagt: Sechs Triathlons in sieben Tagen waren zu bewältigen. Gestartet sind zwei Frauen, zehn Männer und drei Staffeln. Täglich wurden Distanzen zwischen 3 bis 5 Kilometer Schwimmen, 80 bis 160 km Radfahren und 6 bis 14 km Laufen zurückgelegt - bei Gegenwind und Hitze, immer gen Süden.

Nach einer Generalprobe vor zwei Jahren erlebte dieser Wettbewerb nun seine Feuertaufe. "Nicht alles lief reibungslos, das siebenköpfige Organisations-Team gab sich aber sehr viel Mühe bei der Ausrichtung. Sebastian und Sophia sorgten für das einzigartige familiäre Drumherum und die Gesamtkoordination. Patrick baute täglich die kleinste und schönste Wechselzone der Welt für uns auf", erklärt der 29-jährige Redlich, der im Vorstand des TV Fürstenwalde für die Öffentlichkeits- und Jugend-Arbeit zuständig ist.

"Der Zieleinlauf erfolgte immer auf dem roten Teppich, mit persönlichen Worten durch Sprecher Torsten. Max und Nicole sorgten für eine tägliche, beeindruckende Berichterstattung. Steven sorgte für immer viel zu lange Schwimmstrecken, ob in der Donau oder an der Ostsee. Die Kinder von Sebastian, Maria und Anna waren einfach nur cool und hilfsbereit", sagt Redlich.

Bereits vor dem TAG hatte sich der Athlet vom Fürstenwalder Verein persönliche Ziele gesetzt, die er sich mit dem Zieleinlauf auf dem Tegernberg dann auch als Gesamtfünfter alle erfüllte. "Ich wurde nicht Letzter und kam gesund an. Ich wollte einmal aufs Podium der Einzelstarter kommen, schaffte dies sogar zweimal. Und ich schaffte auf der 5.Etappe die mit Abstand beste Laufzeit."

Diese Veranstaltung wird in dieser Form wohl auch so im nächsten Jahr stattfinden. Dann aber mit Sebastian Redlich im Organisations-Team. "Der Veranstalter hat mich gebeten, dabei zu helfen. Was ich auch mache."

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