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Ruth Buder 12.02.2016 20:54 Uhr
Red. Beeskow, beeskow-red@moz.de

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Strahlenbelastung sinkt um ein Drittel

Beeskow (MOZ) Das Oder-Spree-Krankenhaus hat seine Röntgenabteilung auf modernen medizinischen Stand gebracht. Nach dreiwöchiger Umbauzeit und Installation der neuen Geräte, lud am Freitag Geschäftsführer Ulrich Wegener Mitarbeiter und Firmenvertreter zu einem kleinen Umtrunk ein. Insgesamt hat das Krankenhaus rund 300 000 Euro investiert, davon sind 250 000 Euro Fördermittel für die Anschaffung des digital arbeitenden Röntgengerätes, wozu ein Bucky-Tisch zum Liegen sowie ein Wand- und Stehstativ gehören. Letzteres wird dafür verwandt, Beine oder die Wirbelsäule zu "durchleuchten". Schon nach wenigen Sekunden sind die Bilder auf dem Kontrollmonitor zu sehen, sie werden bearbeitet und beschriftet und gelangen ins Archiv, zu dem der behandelnde Arzt über seinen PC Zugang hat.

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Vor dem neuen Röntgengerät: Dr. Manfred Heiken, Ulrich Wegener, und André Görbing.

© MOZ/Jörn Tornow

Zirka 50 Patienten werden täglich im Krankenhaus geröntgt, darunter auch jene, die von niedergelassenen Ärzten überwiesen wurden. Diese haben keinen Zugriff auf die Röntgenbilder, sondern bekommen nach wie vor einen Befund oder eine CD zugesandt.

Das alte Gerät konnte nur noch verschrottet werden", sagt Verwaltungsleiter Matthias Kasiske. Es sei 20 Jahre alt gewesen, Ersatzteile dafür gebe es nicht mehr. Bei der heutigen Schnelllebigkeit werde das neue Röntgengerät wahrscheinlich bereits nach zehn Jahren veraltet sein.

Für Dr. Manfred Heiken, Leiter der Röntgenabteilung, ist die Investition besonders wertvoll für die Patienten. "Wir senken die Strahlenbelastung um etwa ein Drittel", sagte der 67-Jährige, der sich nach 20 Jahren Arbeit im Beeskower Krankenhaus zum Ende des Jahres aus dem Berufsleben verabschieden wird. Das sei besonders wichtig für Intensivpatienten, die häufiger geröntgt werden müssten. Außerdem würden sich Arbeitsaufwand und Wartezeit verringern.

Der Geschäftsführer dankte allen Mitarbeitern und den beteiligten Baufirmen für ihre Arbeit in der dreiwöchigen Bauphase, die geräuscharm und möglichst staubfrei vonstatten gehen musste. Beeinträchtigungen für die Patienten habe es in dieser Zeit nicht gegeben, da vorsorglich ein mobiles Röntgengerät angeschafft und eine externe Praxis für die Untersuchung gebunden worden war.

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