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Vermieter Gewi lockt mit Schokolade

Eisenhüttenstadt 2016-03-19: Osterspaziergang der Gebäudewirtschaft
Eisenhüttenstadt 2016-03-19: Osterspaziergang der Gebäudewirtschaft © Foto: MOZ/Janet Neiser
Janet Neiser / 20.03.2016, 20:23 Uhr - Aktualisiert 20.03.2016, 22:45
Eisenhüttenstadt (MOZ) So viele Familien mit Kindern in Eisenhüttenstadt sieht man in so geballter Form eher selten. Doch der 4. Osterspaziergang der Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft lockte am Sonnabend Hunderte ins Flächendenkmal. Es wurde viel genascht, viel gelacht und viel gemacht.

Eigentlich ist 10 Uhr als Startzeit angesetzt, doch etliche Kinder und deren Eltern oder Großeltern halten es offensichtlich nicht so lange aus oder haben Angst, dass die süßen Überraschungen vor ihrer Nase weggenascht werden. Auf jeden Fall stehen einige schon eine Stunde vorher bei der Anmeldung am Zelt der Gebäudewirtschaft am Eingang zur Pawlowallee. Dort gibt es nämlich die an diesem Tag heiß begehrten Stempelkarten, die es zu füllen gilt und die später ein kostenloses Essen aus der Gulaschkanone und ein Freigetränk für die Jungen und Mädchen bedeuten. Drei unterschiedliche Touren gibt es: für Kinder bis fünf Jahre, für Kinder bis acht Jahre und für Kinder, die älter sind. Die Kleinsten müssen den kürzesten Weg zurücklegen, um zu ihren Stempeln zu kommen.

Osterspaziergang der Gebäudewirtschaft in Eisenhüttenstadt
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Osterspaziergang der Gebäudewirtschaft

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"Es ist doch toll, dass die Kinder hier die Möglichkeit haben, raus an die frische Luft zu kommen", findet Dana Polz, die mit ihrer Tochter, der zweijährigen Rosi auf dem Arm, das erste Mal dabei und gerade auf dem Weg zur ersten Station ist.

Und Herausforderungen gibt es für die jungen Besucher etliche: Mal wird beispielsweise gebastelt, mal müssen Luftballons mit einem Pfeil zum Platzen gebracht werden. Hier heißt es Büchsenwerfen, da Handball. Auch "Hau-den-Lukas" darf nicht fehlen. Und nach der Arbeit folgt immer die Belohnung. Dann gibt es einen Stempel und natürlich etwas Süßes. Wobei, nach getaner Arbeit stimmt nicht ganz. Schon in den Warteschlangen bei der Anmeldung hat der Osterhase - hinter dem sich Kräuterhexe Heidi Wiechmann verbirgt - nämlich einen Frühstart hingelegt und verteilt Schoko-Langohren. Und manch einer kann natürlich nicht widerstehen und beißt sofort rein.

"Ich denke schon, dass wir mehr Teilnehmer haben als im Vorjahr", freut sich Oliver Funke, Geschäftsführer der Gebäudewirtschaft. Wie viele genau es sind, vermag er zwei Stunden nach dem Start nicht zu sagen. "Aber es waren einige Hundert." Und die rennen nicht nur von Station zu Station, sondern lassen sich Zeit, genießen das bunte Treiben und den Familienausflug. So wie Stina aus Schwerzko, die gerade Luftballon-Volleyball mit ihren Großeltern spielt. Die Sechsjährige ist vergnügt, erzählt begeistert, dass sie gerade schon auf der Hüpfburg war. Und auch Oma und Opa lachen um die Wette. "Uns gefällt es wirklich gut. Es ist alles gut organisiert", sagt Doris Tielmann, während ihre Enkelin schon wieder dem Luftballon hinterherjagt und der Müllroser Musikverein das nächste Blasmusikstück schmettert.

Wer noch Kraft hat, probiert sich derweil an der Kletterwand aus, wer erst wieder zu Kräften kommen muss, macht sich ein leckeres Knüppelbrot oder lässt sich einen Teller Kartoffel- oder Erbsensuppe aus zwei Gulaschkanonen schmecken. 600 Portionen haben die zwei Löschzüge der Eisenhüttenstädter Feuerwehr vorbereitet, doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Und dennoch sind die Kessel gegen 12.30 Uhr alle.

Kurzum, ein rundum gelungener Familienausflug, der ohne die Mithilfe der vielen Vereine, die genau wie Gewi-Mitarbeiter die Stände bereut haben, wohl kaum so funktioniert hätte. Das Einzige, was die Freude hier und da trübt, sind die vielen Hundehaufen auf den Grünflächen. Da waren die Hauswarte der Gewi machtlos, die vorher Kontrollgänge gemacht hatten.

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