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Junge Gewichtheber des ASK haben gegen einsatzgeschwächte Berliner Heros deutlichen Punktsieg erkämpft.

Höchstwert für Lucas Schwedler

Bei allen Wettkämpfen der Landesliga dabei: Paul Pahl vom ASK, der beim letzten Durchgang gegen AC Heros Berlin seine Bestleistungen im Reißen und Stoßen bestätigte.
Bei allen Wettkämpfen der Landesliga dabei: Paul Pahl vom ASK, der beim letzten Durchgang gegen AC Heros Berlin seine Bestleistungen im Reißen und Stoßen bestätigte. © Foto: Michael Benk
Edgar Jung / 05.04.2016, 06:37 Uhr - Aktualisiert 05.04.2016, 09:11
Frankfurt (Oder) (MOZ) Im letzten Durchgang der Gewichtheber-Landesliga 2015/16 hatten es die jungen ASK-Athleten mit den Berliner Sportfreunden von AC Heros zu tun. Leider konnten die Berliner berufsbedingt nicht in Bestbesetzung antreten und so erkämpften die jungen Wilden vom ASK mit 285,0 zu 76,8 Punkten einen klaren Sieg.

Jeweils fünf Athleten aus beiden Mannschaften waren am Start und kämpften um einen positiven Saisonabschluss. Herausragender Athlet beim Gastgeber ASK war Lucas Schedler, der mit 102 Relativpunkten Tageshöchstwert erreichte und mit 186 kg im Zweikampf sowie 106 kg im Stoßen Bestmarken erzielen konnte.

Die beiden jungen Damen Jenny Hintze und Lea-Justine Mattig stehen in direkter Vorbereitung auf den Jugendländerpokal in zwei Wochen in Meißen und unterzogen sich noch einmal einer Leistungsüberprüfung für diesen Hauptwettkampf. Jenny bestätigte mit 101 kg ihre Zweikampfbestleistung und schaffte dabei erstmals in Reißen 45 kg. Lea-Justine hatte mit leichten gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und musste nach gelungenen 52 kg im Stoßen den Wettkampf abbrechen. Trotzdem waren ihre 59 Punkte ein wichtiger Beitrag für das Mannschaftsergebnis.

Paul Pahl bestätigte seine Bestleistungen in den Teildisziplinen mit 97 kg und 118 kg und kam ebenfalls auf 59 Punkte. Paul war in dieser Saison der beständigste Heber des jungen ASK-Teams und bestritt alle Liga-Wettkämpfe.

Neu in die Mannschaft war Chris Fischer gekommen, der mit sechs gültigen Versuchen (44 kg/57 kg) seine Nominierung rechtfertigen konnte.

Bei den Berlinern war ein ganz "alter Hase" am Start. Der 69-jährige Ali Babazadeh wollte nach drei Jahren Wettkampfpause einen neuen Anlauf auf die Weltmeisterschaften der Masters in diesem Jahr nehmen und machte das mit einer beeindruckenden Vorstellung. Nach gelungenem Auftakt mit 60 kg im Reißen brauchte er zwei Versuche, um die 65 kg in die Wertung zu bringen, was ihm eindrucksvoll gelang. Im Stoßen hielt er sich absolut schadlos, bewältigte mit großem kämpferischen Einsatz 80, 85 und 90 kg und das mit einem Körpergewicht von nur 80,1kg - ein würdiges Vorbild für die jungen Mädchen und Jungen.

Leistungen des ASK:

Zweikampf (Reißen/Stoßen)

Lucas Schedler186 kg (80/106)

Jenny Hintze101 kg (45/56)

Lea-Justine Mattig102 kg (50/52)

Paul Pahl215 kg (97/118)

Chris Fischer101 kg (44/57)

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