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Es bleibt viel zu tun

Harald Petzold
Harald Petzold © Foto: Klaus D. Grote
Patrik Rachner / 17.05.2016, 21:15 Uhr
Havelland (MOZ) Der Falkenseer Bundestagsabgeordnete der Partei Die LINKE, Harald Petzold, hat am Dienstag anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Trans- und Biphobie erneut Farbe bekannt und für Akzeptanz in der Gesellschaft auch vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen in der Republik geworben. Der Fraktionsprecher für Lesben- und Schwulenpolitik will sich deshalb weiterhin im Verbund mit vielen Akteuren für Vielfalt einsetzten und zugleich dafür kämpfen, das nach Möglichkeit noch existente Ungleichbehandlungen ad acta gelegt werden können, wie er betonte.

Die Regenbogenflagge hat er vor der Landesgeschäftsstelle seiner Partei in Potsdam gehisst. Es ist ein Symbol und zugleich Bekenntnis für Gleichbehandlung. "In den vergangenen Jahren sind sicherlich einige Fortschritte erzielt worden. Doch muss mit Blick auf die Bürgerrechte weiter mehr getan werden. Mein Anliegen ist es weiterhin, die vollständige rechtliche Gleichstellung eingetragener Lebensgemeinschaften zu erreichen. Auch die Rehabilitierung und Entschädigung von Schwulen, die nach 1945 nach Paragraf 175 verurteilt wurden, muss gewährleistet werden. Für eine umfassende Reform des Transsexuellen-Rechts und für ein Bleiberecht für LGBTI-Flüchtlinge werde nicht nur ich mich darüber hinaus einsetzen", so Petzold.

Insgesamt gebe es mittlerweile viele Aktionen, die dazu beitragen, dass Homophobie zurückgedrängt werde, etwa im Fußball. So beteiligt sich der Landesfußballverband Brandenburg an der Initiative der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die mit dem Slogan "Fußball für Vielfalt" wirbt. Der Verein Eintracht Falkensee setzt sich gleichfalls dafür ein. "Das ist ein Aspekt, für den ich selbst sehr gerne werbe. Der eingeschlagene Weg wird fortgesetzt, soviel steht fest."

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