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"Einmischen, wo man lebt"

Politische Arbeit kindgerecht erklärt: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen im Gespräch mit den Schülern.
Politische Arbeit kindgerecht erklärt: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen im Gespräch mit den Schülern. © Foto: Stefan Csevi
Anja Rütenik / 21.06.2016, 06:20 Uhr
Schwedt (MOZ) "So viel Besuch hatte ich noch nie hier im Büro", freute sich Jens Koeppen (CDU) dieser Tage. 13 Schüler der Evangelischen Grundschule Schwedt waren in seiner Fragestunde zu Gast.

Der Besuch im Schwedter Wahlkreisbüro des Politikers war für die Schüler der Auftakteiner Projektreihe im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT), in dessen Verlauf die Kinder verschiedene Arbeitsfelder kennenlernen sollen. Angestoßen hatte das Treffen der elfjährige Richard Lenz, der die sechste Klasse besucht.

Die Fünft- und Sechstklässler hatten Fragen vorbereitet, die sich um den Arbeitsalltag des Abgeordneten, politische Fragen, aber auch Persönliches drehten.

"Wie viel Zeit haben wir?", antwortete Jens Koeppen lachend auf die Frage, welche Aufgaben er als Bundestagsabgeordneter habe. Gesetze zu machen sei die Hauptaufgabe, erklärte der gelernte Elektrotechniker, der seit 2005 Mitglied des Bundestags ist. Die Fachgebiete des Schwedters, dessen Wahlkreis die Uckermark und den Barnim umfasst, sind die Themenbereiche Umwelt, Energie, Wirtschaft und Digitales.

Und natürlich wollten die Jungen und Mädchen auch wissen, ob Koeppen schon mal mit CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel gesprochen habe. "Ja", lautete dessen Antwort. "In der Politik muss man mit allen zusammenarbeiten."

Was seine Arbeit bewirke, fragten die Schüler den Politiker, der unter anderem auch Kreisvorsitzender seiner Partei ist. "Ich hoffe, Gutes!" Ihm sei es ein Anliegen, Gesetze so zu gestalten, dass die Region davon profitiert. Das sei eine anspruchsvolle Aufgabe.

Die Begegnung mit den Schülern fand Jens Koeppen erfrischend. "Kinder sind ehrlich und offen", sagte er. Jungen Menschen, die in die Politik gehen wollen, rät der 53-Jährige: "Machen!" Denn: "Da, wo man lebt, sollte man sich einmischen."

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