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Christian Heinig und Thomas Fin 06.07.2016 07:45 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

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Margrit Hesse räumt groß ab

Kiel (MOZ) Dieser Ausflug in den hohen Norden hat sich für Margrit Hesse wahrlich gelohnt. In Kiel hat die 66-jährige Keglerin vom SV Lichterfelde jüngst eine echte Meisterleistung vollbracht: Bei den nationalen Titelkämpfen der Bohle-Kegler holte Hesse in der Klasse Damen B mit 863 Holz völlig überraschend den Meistertitel.

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Deutsche Meisterin im Bohle-Kegeln: In der Altersklasse Damen B (über 60 Jahre) triumphierte die Angermünderin Margrit Hesse (M.). Im Sportlerheim des SV Lichterfelde (Barnim) bereiteten ihr die Sportfreunde der Abteilung Kegeln einen tollen Empfang.

© MOZ/Thomas Burckhardt

"Das ist schon irre", so kommentiert Hesse ihren Triumph. "80 Prozent der Gegnerinnen spielen Bundesliga und trainieren sechsmal die Woche, wir nur einmal", so Hesse. Aber: "Die haben im entscheidenden Moment Nerven gezeigt." Anders Margrit Hesse. Sie blieb locker - und gewann. Doch nicht nur Margrit Hesse, die in Angermünde lebt und seit 1979 kegelt, konnte beim nationalen Championat der Bohle-Kegler in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt grandios überzeugen, auch die anderen Starter des SVL zeigten bärenstarke Leistungen.

In der Qualifikation spielten Hesse und ihre Lichterfelder Vereinskameradin Regina Busse schon starke 877 und 871 Holz. Das reichte für den zweiten und dritten Startplatz im Endlauf, für den sich die Hälfte der 24 gestarteten Keglerinnen qualifizierten.

Mit 863 Holz gewann Margrit Hesse letztlich Gold. Regina Busse musste mit 859 Holz ins Stechen um Platz zwei. Dort behielt sie gegen ihre Gegnerin aus Hamburg die Oberhand und holte Silber. Damit standen gleich zwei Frauen des SVL auf dem Podest.

Beim Mannschaftswettbewerb der Damen A gewann die Barnimer Auswahl außerdem die Silbermedaille. Im Vorjahr hatte es bereits für Bronze gereicht.

Für die Barnimer Mannschaft spielten Regina Busse (867 Holz), Renate Weinberg (873), Margrit Hesse (859) und Marina Penz (857). Karin Lüth brauchte als Ersatzspielerin nicht einzugreifen, denn ihre Vereinskolleginnen zeigten sich in Höchstform. Der Sieg ging mit 3479 Zählern nach Bremen. Die Barnimer Frauen spielten 3456 Holz.

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