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Frühes Himmelsspektakel beim Flößerfest

Feuerwerk über Finowfurt: Bis zu 130 Meter stiegen die Lichtfontänen auf. Die Pyrotechniker aus dem sächsischen Pirna hatten sechs Stunden dafür gebraucht, das Himmelsspektakel vorzubereiten.
Feuerwerk über Finowfurt: Bis zu 130 Meter stiegen die Lichtfontänen auf. Die Pyrotechniker aus dem sächsischen Pirna hatten sechs Stunden dafür gebraucht, das Himmelsspektakel vorzubereiten. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Sven Klamann / 17.07.2016, 18:40 Uhr - Aktualisiert 18.07.2016, 10:20
Finowfurt (MOZ) Allein das fulminante Feuerwerk zum Auftakt des 21. Flößerfestes haben sich zwischen 7500 und 8000 Besucher angeschaut. Das Kalkül der Veranstalter, diesmal mit dem Himmelsspektakel zu beginnen, das sonst der krönende Abschluss war, dürfte aufgegangen sein.

Bewährtes und Premieren haben sich von Freitagabend bis zum späten Sonntagnachmittag entlang der zur Festmeile umgewandelten Hauptstraße, auf dem Erzberger- und auf dem Flößerplatz sowie im Festbereich vor der Schöpfurther Schleuse abgewechselt. Zu den Neuerungen des Festes gehörte am Sonnabend der erstmals ausgespielte Wettbewerb um den Caipirinha-Eisstock-Cup, der 18 Mannschaften aus Finowfurt, Eberswalde, Bernau und Angermünde mit je vier Mitgliedern auf die Kunsteisbahn gelockt hatte, die vor der Filiale von Hoffmann & Brillen aufgebaut war. "Auch wenn das vielleicht eine ziemlich verrückte Idee war: Wir wollten beweisen, dass dieser Sport nicht nur im Winter riesigen Spaß macht", sagte René Hoffmann, Vorsitzender des Vereins Partner für Gesundheit, der das Ereignis gemeinsam mit den Betreibern der Cocktailbar Remix organisiert und auf dem Flößerfest für eine Extra-Portion Urlaubsstimmung gesorgt hatte. Die hoch motivierten Mitspieler trugen Sonnenhüte und Sonnenbrillen, entspannten sich zwischendurch in Sonnenliegen und ließen sich das eine oder andere fruchtige Getränk munden.

Auch in diesem Jahr zog das Finowfurter Flößerfest wieder tausende Besucher an den Finowkanal. Es war die 21.Ausgabe. Das Feuerwerk gab es diesmal bereits am Freitag.
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Flößerfest 2016

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Am Sonntagnachmittag, kurz vor Beginn des Entenrennens, hat René Hoffmann die an Startgebühren für den Caipirinha-Eisstock-Cup eingenommenen 1400 Euro an die Kunst-Kultur-Sport-Stiftung der Gemeinde Schorfheide übergeben. Weitere 500 Euro gab es von den Organisatoren und 300 Euro vom Caterer des Roadrunners Paradise Festivals, das am letzten Juni-Wochenende in Finowfurt gefeiert worden war.

Zu den Traditionen, die beim Flößerfest fortgesetzt wurden, zählte das vom Bündnis Schorfheide ausgerichtete Entenrennen selbst: 800 quietschgelbe Plastiktierchen drängelten sich im Bereich vor der Schöpfurther Schleuse. Jedes war mit einer Losnummer versehen. "Schon wer auch nur ein Los für drei Euro erworben hat, kann sich Hoffnung auf einen der 21 von Sponsoren gestifteten Gewinne machen", verriet Peter Klein vom Bündnis Schorfheide. Als Hauptpreis gab es 500 Euro in bar.

Das 21. Flößerfest war am Freitag erstmals direkt am Wasser eröffnet worden. Die Finowfurter Flößer um den Vereinsvorsitzenden Steffen Dittrich hatten Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht mit dem Floß zur Anlegestelle an der Schleuse gebracht. Dort gab es zunächst eine Gedenkminute für die Opfer des Terroranschlags von Nizza. Danach wünschte Uwe Schoknecht allen Beteiligten vor allem ein friedliches Zusammensein.

Die Flößer nutzten den Publikumszulauf, um drei Neumitglieder mit Finowkanalwasser aus der Schöpfkelle zu taufen. Die Ehre wurde Emily-Sophie Kolm (12), Kevin Dobberstein (31) und Maik Wendlandt (29) zuteil. Bis zum Sonntagabend war der Verein mit Aktionen präsent.

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