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Heike Weißapfel 04.08.2016 09:20 Uhr
Red. Oranienburg, lokales@oranienburger-generalanzeiger.de

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Ein paar Stunden weg vom Schreibtisch

Hohen Neuendorf (OGA) Zita Burows zweiter Tag in der Hohen Neuendorfer Stadtverwaltung war ein ganz schönes Auf und Ab: rauf auf den Wasserturm, wieder runter, rauf aufs Dach des Naturschutzturms, wieder runter, zwischendurch eine Stadtführung durch Hohen Neuendorf. Begleitet wurde die neue Auszubildende der Verwaltung von ihren drei Kolleginnen Karin Stiller, Charleen Hahn und Paula Doll, von denen zwei im dritten Lehrjahr sind und eine im zweiten ist.

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Naturschutzturm besichtigt: Karin Stiller, Paula Doll, Zita Burow und Charleen Hahn (von links) trauten sich fröhlich bis aufs Dach und haben ihre Höhentauglichkeit bewiesen.

© MZV

Nun ist es nicht so, dass Zita Burow Hohen Neuendorf überhaupt nicht kennen würde. Die 20-jährige Schildowerin hat am Marie-Curie-Gymnasium Abitur gemacht, auch in Hohen Neuendorf die Fahrschule absolviert und damit so manche Gegend kennengelernt. Dass sie gerne in einem Büro arbeiten würde, hat sie schon bei Nebenjobs festgestellt. Dennoch freute sie sich über den Ausflug am Dienstag. "Das habt ihr gut organisiert", bedankte sie sich. Auch dem etwas abseits vom Rathaus gelegenen Bauamt hatten die vier jungen Frauen einen Besuch abgestattet.

Auf den Bergfelder Naturschutzturm war sie bisher noch nicht geklettert, die anderen waren im vergangenen Jahr schon einmal dort. Marian Przybilla von der Deutschen Waldjugend erläuterte ihnen sowohl die Historie der Umgebung mit Wachturm und Todesschüssen an der Mauer als auch den Naturschutz, der dort seit der politischen Wende gepflegt wird.

Alle vier kommen aus der Umgebung zur Arbeit nach Hohen Neuendorf: Karin Stiller wohnt in Bergfelde, Paula Doll in Mühlenbeck und Charleen Hahn aus Liebenwalde. Sie werden nach ihrer Ausbildung Verwaltungsfachangestellte sein und in fast allen Fachbereichen des Hohen Neuendorfer Rathauses eine Zeit lang gearbeitet haben. Dazu kommen Berufsschule sowie Lehrgänge bei der Brandenburgischen Kommunalakademie. Bisher macht allen die Arbeit Spaß, und bei den erfahrenen Kollegen fühlen sie sich in den Abteilungen gut aufgehoben.

"Natürlich freuen wir uns aufs neue Rathaus", sagt Karin Stiller. Und schon ganz im Stil einer freundlichen Verwaltungsfachangestellten fügt sie hinzu: "Das wird dann auch einfacher für die Bürger."

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