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Jürgen Liebezeit 24.08.2016 06:55 Uhr
Red. Hennigsdorf, lokales@oranienburger-generalanzeiger.de

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Campus auf Zeit im Südkreis Oberhavels

Hohen Neuendorf (HGA) Die Ferien-Uni der vier Gemeinden Hohen Neuendorf, Hennigsdorf, Oranienburg und Velten geht in die siebente Runde. Gastgeber Ende Oktober ist in diesem Jahr Hohen Neuendorf.

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Teamarbeit: Kerstin Husarzewsky (Velten), Jennifer Burczyk (Hennigsdorf), Angela Mattner (Oranienburg), Steffen Apelt und Andreas Witt (beide Hohen Neuendorf) mit dem Vorlesungsverzeichnis.

© MZV

Beeindruckt zeigte sich Hohen Neuendorfs Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) von dem enormen organisatorischen Aufwand und dem vielfältigen Angebot der Ferien-Uni, als am Dienstag in seinem Rathaus das Programm vorgestellt wurde. In der Tat können Kinder und Jugendliche aus mehr als 25 Kursen und Workshops von 21 Dozenten spannende und lehrreiche Veranstaltungen aussuchen. Ein Angebot hervorheben wollte Hohen Neuendorfs Jugendkoordinator Andreas Witt aber nicht. "Es ist für jeden Geschmack etwas dabei." So erklärt Hohen Neuendofs Klimaschutzbeauftragter Malte Stöck beispielsweise, was der Klimawandel für Eisbären und Kamele bedeutet und was vor Ort getan werden kann, um diesen aufzuhalten. Die Künstlerin Birgit Dietrich zeigt, wie aus Lehm wahre Kunstwerke entstehen. Mit dem Thema "Tarnen und Tauschen" beschäftigt sich der Kurs der Botanikerin Friedericke Bienau. Sie geht mit den Kinder auf Exkursion, um Tiere und Pflanzen zu beobachten und zu bestimmen. Angeboten werden auch Yoga für Kinder, orientalischer Tanz, Jonglieren, Theater oder Bogenschießen. Gaby Müller und Oliver Zinnow von der Deutschen Waldjugend begeben sich auf Spurensuche in den Wald. Begleitet werden sie dabei von Waschbär "Molly". Das 19-jährige Tischtennis-Ass Florian Vierkorn aus Oberkrämer, der selber schon die Ferien-Uni besucht hat, organisiert ein Turnier und trainiert interessierte Kinder an der Platte.

Zwischen den einzelnen Kursen bieten die Jugendbetreuer Sport- und Spielmöglichkeiten an, um eventuelle Wartezeiten zu überbrücken. Andreas Witt stellt aber klar, dass die Ferien-Uni nicht mit einer klassischen Hortbetreuung verwechselt werden darf. "Die Kinder können kommen und gehen, wie sie möchten." Ziel sei es, ihnen das selbstbestimmte Lernen zu zeigen.

Gesucht werden noch Jugendliche, die in der letzten Oktoberwoche als ehrenamtliche Helfer fungieren wollen. Zur Belohnung gibt es einem Ehrenamtsnachweis.

Die vier Kommunen, die vor drei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für ihre "Bildungsidee" ausgezeichnet wurden, wechseln sich bei der Organisation und Finanzierung der Ferien-Uni ab. In diesem Jahr hat Hohen Neuendorf den Hut auf. Die Stadt finanziert das Projekt mit 8 000 Euro.

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