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Kalligraphie und die Kunst des "Schönschreibens"

Die Ausstellung wird ergänzt durch das Anfertigen von Schriftstücken vor den Augen der Besucher.
Die Ausstellung wird ergänzt durch das Anfertigen von Schriftstücken vor den Augen der Besucher. © Foto: MZV
Juliane Keiner / 10.09.2016, 12:52 Uhr
Görzke (MZV) Bedingt durch das Bilderverbot im Islam, entwickelte sich die Kalligraphie in den letzten 1400 Jahren zu einer Kunstform. In der nächsten Ausstellung in der Einkaufsquelle werden einige Stilarten der persischen Kalligraphie, wie das Nastaliq, im Vordergrund stehen, das seit dem 15. Jahrhundert als meist gebrauchte Schrift Persiens bezeichnet wird und nach wie vor als Schriftform und Zeichensatz verwendet wird.

In der Ausstellung wird Kurt Scharf, ehemaliger Leiter des Goethe-Instituts in Teheran, Porto Alegre, Istanbul und Haus der Kulturen der Welt, Berlin, in einem Vortrag die persische Kalligraphie am Beispiel vom Nastaliq vorstellen. Dabei wird Afshin Zakeri, Initiator und Vorstandsvorsitzender des Kalligraphenvereins in Deutschland, vor Ort Schriftstücke anfertigen und er beteiligt auch die Besucher bei seiner Vorführung. Außerdem plant er nach der Eröffnung einige Workshops, bei denen er unterschiedliche Formen der Kalligraphie darstellen und vorführen möchte.

Zur Ausstellungseröffnung wird am kommenden Sonnabend, 17. September, um 12.00 Uhr in die Einkaufsquelle Galerie. August-Bebel-Straße 163, geladen.

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