to_top_picture
Anmelden
Anmelden

Freitag, 30. September 2016
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

Steffen G├Âttmann 23.09.2016 06:47 Uhr
Red. Bad Freienwalde, freienwalde-red@moz.de

artikel-ansicht/dg/0/

Hohenwutzener beklagt lahmes Internet

Hohenwutzen (MOZ) Ralf Knappe aus Hohenwutzen hat in der Ortsbeiratssitzung am Mittwochabend die schlechte Internetverbindung des Bad Freienwalder Ortsteils kritisiert. Hohenwutzen und Hohensaaten sind über eine Funktechnologie mehr schlecht als recht versorgt. Die Leistung liege bei höchstens zehn Gigabyte. Ein Foto zu übertragen, sei fast nicht möglich oder dauere unendlich lange, erklärte Ralf Knappe in der Bürgerfragestunde der Ortsbeiratsitzung. Die Stadt habe zwar Fördermittel bekommen, aber die Versorgung über Funk sei nicht wirklich eine Lösung für das Internet.

artikel-ansicht/dg/0/1/1517698/

Um mehr Leistung zu erzielen, müsse die Telekom davon überzeugt werden, dass es sich für das Unternehmen rentiert, die Bürger von Hohenwutzen über Kabel mit schnellem Internet zu versorgen, erläuterte der Hohenwutzener. Problem: "Der Breitbandatlas für Hohenwutzen weist nur 25 bis 30 Bedarfsanfragen auf", erklärte Ralf Knappe. Dies sei eindeutig zu wenig, um Überzeugungsarbeit bei der Telekom zu leisten. Er appellierte an den Ortsbeirat, einen Aufruf zu starten, dass sich möglichst viele Hohenwutzener und Hohensaatener mit der Vorwahl 033368 in den Breitbandatlas eintragen. Denn die Zahl der Anfragen sei der Gradmesser für den Bedarf. Es müssten mindestens 200 sein. "Die denken alle nur noch privatwirtschaftlich", schimpfte ein Senior.

"Was sollen wir Rentner noch mit Internet?", fragte ein Hohenwutzener Bürger. Er habe kein Internet, könne damit nicht umgehen und sei daher auch gar nicht in der Lage, Bedarf für einen Breitbandanschluss im Internet anzumelden. Sie müssten auch an die jüngeren Bürger, ihre Kinder und Enkel denken, die davon profitieren, erwiderte Knappe und forderte die älteren Herren auf, ihre Kinder und Enkel zu mobilisieren, für Hohenwutzen Bedarf anzumelden. Man solle eine Liste herumgehen lassen, in die sich alle eintragen und die dann zu Telekom geschickt werde, schlug wieder einer vor.

Dass dies nicht möglich sein sollte, wollten einige der älteren Semester im Saal der Gaststätte "Bahnhof Nr. 1" in Hohenwutzen nicht glauben. Ein weiterer Bürger fügte hinzu, Knappe könne die Liste nehmen und die Namen in den Breitbandatlas eintragen. Es sei sicher nicht gut, so viele Anfragen von einem Anschluss aus zu stellen, erklärte Ralf Knappe. Ortsvorsteherin Petra Lunow sagte zu, den Aufruf zu verbreiten, so dass sich möglichst viele Hohenwutzener eintragen.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Artikel kommentieren   Lesezeichen setzen   Nachricht an die Redaktion   Druckversion

Regionalnavigator

Landkreiskarte Brandenburg Ostprignitz-Ruppin Potsdam-Mittelmark Brandenburg/Havel
MOZ

Ort, PLZ oder Redaktion

Partnersuche

Neueste Kommentare

30.09.2016 16:46:54 Hans-Joachim Strauss

liebe MOZ-Redaktion

30.09.2016 15:17:57 Torsten Neitzel

Runder Tisch?

30.09.2016 15:16:28 Waldemar Winkler

Propaganda

© 2014 moz.de M├Ąrkisches Medienhaus GmbH & Co. KG