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Iris Stoff 23.09.2016 06:59 Uhr
Red. Beeskow, beeskow-red@moz.de

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Was Toleranz für die Schüler bedeutet

Storkow (MOZ) Unter dem Motto "Anders sein. Was verstehe ich für mein eigenes Leben unter Toleranz?" waren die Europaschüler im vorigen Jahr zu einem Schreibwettbewerb aufgerufen. Am Donnerstag wurden die Preise für die besten Arbeiten vergeben.

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Nach der Auszeichnung: Lehrer, Schüler und Veranstalter des Wettbewerbs stellen sich zum Gruppenfoto auf.

© MOZ/Iris Stoff

"Ich bedanke mich bei allen Schülerinnen und Schülern sowie den unterstützenden Lehrern, die sich mit dem nicht gerade unkomplizierten Thema beschäftigt und ihre Gedanken dazu aufgeschrieben haben", sagte Hannelore Hoffmann. Die brandenburgische Landesvorsitzende des Freien Deutschen Autorenverbandes (FDA), die im Storkower Ortsteil Limsdorf den Verlag Märkische Lebensart betreibt, hatte die Idee zu dieser Aktion gehabt. Gemeinsam mit dem Mittelstandsverein und der Bürgermeisterin Cornelia-Schulze Ludwig startete sie den Aufruf. "Tolerenz ist eine Frage des Miteinanderlebens überhaupt", so Hannelore Hoffmann. "Wir wollten gerne wissen, wie junge Menschen darüber denken und mit dem Schreibwettbewerb zum Nachdenken anregen."

Knapp 70 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich. Alle Altersgruppen der Schülerschaft waren vertreten. Lehrer hatten ihre Schüler auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht und das Motto auch im Unterricht thematisiert. Die abgegebenen Texte waren dann teilweise sehr persönlich gehalten. "Ich möchte genauso behandelt werde, wie ich andere behandle. Also sollte man immer nett und freundlich sein, auch wenn man die Person nicht wirklich gut leiden kann, denn jeder Mensch hat ein Recht auf Toleranz", heißt es zum Beispiel. Oder: "Von meinen Lehrern wünsche ich mir, dass diese genau hinsehen, denn viele Mobbingfälle werden von Lehrern nicht wahrgenommen."

Die Jury aus Vertretern des Autorenverbandes und des Mittelstandsvereins habe es sich dann auch nicht leicht gemacht, die Gewinner auszuwählen, schilderte Hannelore Hoffmann. "Weil so viele überzeugende Beiträge eingereicht wurden haben wir fünf Einzelpreise und drei Preise für Klassen, die sich als Gruppe beteiligt hatten, vergeben."

So erhielten die Grundschüler der Flex-Klasse "Helle Sterne" und die Klasse 7a jeweils einen Gutschein zum Besuch des MitmachParkes Irrlandia. Für die Klasse 10b gab es einen Gutschein für eine kostenlose Führung auf der Burg Storkow. Sophie Luise Rösner, Noah Przygodda (beide 8a) und Anne Bobrowski (9a) erhielten eine Geldpämie. Und gleich zwei Hauptpreise gingen an Vanessa Schmidt und Fatma Cataltepe aus der Klasse 10a. Sie erhielten je einen hochwertigen Tablet-PC. Alle Preise wurden vom Mittelstandsverein Storkow zur Verfügung zur Verfügung gestellt.

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