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Andreas Wetzel 23.09.2016 07:12 Uhr
Red. Fürstenwalde, fuerstenwalde-red@moz.de

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Zuschuss für Schule Briesen sinkt auf 15 000 Euro

Briesen (MOZ) Der Zuschuss des Amtes Odervorland an den Träger der Briesener Oberschule, die FAW gGmbH, fällt im neuen Schuljahr deutlich niedriger aus als bisher, und für die Zeit ab dem Schuljahr 2017/18 muss die Finanzierung neu ausgehandelt werden - was aber bislang bei keiner der Parteien für Unruhe zu sorgen scheint.

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Markante Fassade: Der Briesener Gebäuderiegel ist schon von weitem als Schule zu erkennen.

© MOZ

Der Amtsausschuss, das Entscheidungsgremium für die Grundschule als Träger und den gesamten Schulkomplex als Eigentümer, hat in dieser Woche nicht zum ersten Mal in der neuen, sanierten Aula getagt. Roswitha Standhardt, Stabsstellenleiterin in der Amtsverwaltung, wies daraufhin, dass die Arbeiten am Schulgebäude weitgehend abgeschlossen seien. In den Herbstferien würden jedoch noch Restarbeiten folgen. "So werden noch fast alle Türen ausgetauscht - Kostenpunkt: rund 13 000 Euro."

Gemäß einer auf fünf Jahre angelegten Vereinbarung mit der Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungsgesellschaft (FAW) zahlt das Amt Odervorland dem Schulträger in diesem Jahr einen Zuschuss von 13 000 Euro. Wie Marlen Rost, Kämmerin und künftige Amtsdirektorin erläutert, habe dieser Betrag in den ersten Jahren deutlich höher gelegen, jeweils "zwischen 60 000 und 80 000 Euro". Mit aktuell 81 von 96 besetzten Schülerplätzen sei die Kapazität aber inzwischen deutlich besser ausgelastet.

Es war aber nicht nur die finanzielle Unterstützung, die FAW-Geschäftsführer Enkelmann und der erste Oberschulleiter in Briesen, Roland Meister, vor dem Amtsausschuss lobend ins Feld führten. "Wir können hier auf eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit zurückblicken", sagte Meister, der 2013 in der FAW-Verwaltung wechselte. Um die Zukunft der Oberschule sei ihm nicht bange. Er äußerte jedoch drei Wünsche gegenüber dem Amt: Angesichts wachsender Kinderarmut sehe er den Bedarf für Schulsozialarbeit auch an der Martin-Andersen-Nexö-Schule. "Wenn 12,5 Prozent aller Kinder in Hartz-IV-Familien leben, werden die sich nicht am Gymnasium sammeln, sondern eher in Oberschulen." Es sei aber wichtig, dass Schule und Schulsozialarbeit zur Förderung der persönlichen und sozialen Kompetenz der Kinder beitrügen.

Roland Meisters zweiter Wunsch bezog sich auf die Lehrer: Der Markt sei "leergefegt", da müsse man eventuell mit besseren Gehältern locken. Sein dritter Wunsch, versprach er, werde in der Umsetzung kein Geld kosten: "Ich fände es schön, wenn Grund- und Oberschule noch enger zusammenarbeiten könnten." Auch den Wunsch, in Briesen ein "Schulzentrum" zu etablieren, nahm der Amtsausschuss erst einmal so entgegen. Diskutiert wird darüber später.

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