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Dietmar Rietz 23.09.2016 08:00 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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Mit dem Bus direkt zum Krankenhaus

Schwedt (MOZ) Die Auguststraße und die Zufahrt zum Haupteingang des Schwedter Krankenhauses sind befahrbar. Die Fahrbahnmarkierung beginnt am 4. Oktober. Wann halten die Busse direkt vor dem Krankenhaus-Haupteingang?

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Henri Schwarz probt mit einem Bus der Stadtlinie 482 die Zufahrt zur k├╝nftigen Haltestelle am Hauptportal des Klinikums.

© MOZ/Oliver Voigt

"Mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember werden die Stadtlinien 481, 482 und 484 direkt vor dem Haupteingang des Asklepios Klinikums Uckermark halten", beantwortet Marko Roscher, Verkehrsleiter bei den Uckermärkischen Verkehrsbetrieben (UVG) die Frage, die viele Schwedter bewegt. Damit kämen Besucher und Patienten aus der Stadt Schwedt ohne umzusteigen zum Krankenhaus.

Die künftigen Haltestellenbereiche vor dem Krankenhaus-Hauptportal beiderseits der Klinikumzufahrt in Schwedt sind schon an den erhöhten Kasseler Borden erkennbar. Ein Überweg vor dem Hauptportal ist aufgepflastert.

Ob der Wunsch sich erfüllt, dass auch die Regionallinien 468 (Schwedt-Angermünde, die Nationalpark-Linie) und 472 (Casekow-Schwedt) die Fahrgäste komfortabel bis vor die Tür zum Krankenhaus bringen, ist noch nicht geklärt. UVG-Geschäftsführer Lars Boehme verweist darauf, dass vom Landkreis Uckermark dazu noch keine endgültige Entscheidung vorliegt. Ein Grund dafür dürfte sein, dass die Änderung der Linienführung über die künftige Haltestelle Klinikum, inklusive der beiden Regionallinien aus Angermünde und Casekow, rund 20 000 Kilometer pro Jahr mehr bedeuten und damit die Mehrkosten von etwa 30 000 Euro verursachen würde.

Würden nur die Stadtlinien ab 11. Dezember am Krankenhaus-Haupteingang vorfahren, wären das 66 Busstopps pro Tag, einschließlich Regionallinien kämen 140 Fahrten zusammen. Reger Verkehr also.

UVG-Chef Lars Boehme spricht von einem Halb-Stunden-Takt werktags und hofft, dass mit der komfortableren Lösung mehr Menschen vom Auto auf den Bus umsteigen, wenn sie als Besucher oder Patienten ins Krankenhaus müssen.

Werden die alten Stadtlinien-Haltestellen vor dem Krankenhaus auf beiden Seiten des Julian-Marchlewski-Rings aufgegeben, wenn die neue zum Fahrplanwechsel in Betrieb genommen wird? Nein. Lars Boehme geht derzeit davon aus, dass die Linien 489 PCK Zubringer und 492 Krajnik Dolny die bisherigen Haltestellen bedienen.

Der Verkehrsbetrieb wünscht sich im Zuge der Änderung der Linienführung über die neue Haltestelle Krankenhaus auch neue Vorfahrtregelungen. Lars Boehme erklärt: Der UVG-Vorschlag für die T-Kreuzung, wo sich Marchlewskiring, Berliner Allee und Berliner Straße treffen, ist es, die Vorfahrt für die abbiegende Hauptstraße vom Marchlewskiring in die Berliner Straße aufzuheben. Dafür sollten den geradeaus fahrenden Fahrzeugen von der Berliner Straße in die Berliner Allee und umgekehrt die Vorfahrt eingeräumt werden. Der Grund: Anderenfalls würde der Rückstau in der Berliner Straße wegen des erhöhten Busverkehrs zu groß werden.

Der Uckermärkische Verkehrsbetrieb hat kreisweit rund 230 Mitarbeiter. Sie fahren mit 125 Bussen auf 74 Linien durch den Landkreis. Alle UVG-Busse zusammen rollen pro Jahr etwa 6,9 Millionen Kilometer durch die Uckermark. Das wären vergleichsweise knapp 173 Weltumrundungen.

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