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23.09.2016 11:38 Uhr

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«Glück und Schicksal»: Alex Schaad im Porträt

Los Angeles/München (dpa) Seinen 26. Geburtstag am 30. August wird der Münchner Filmstudent Alex Schaad wohl nie vergessen. Das schönste Geburtstagsgeschenk kam nämlich aus Hollywood: Dort gab die Academy offiziell bekannt, dass Schaad in diesem Jahr einen Studenten-Oscar für seinen Film «Invention of Trust» bekommt.

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Mit einem Übungsfilm zum Erfolg:  Oscar-Preisträger Alex Schaad.

© dpa

«Das ist alles immer noch sehr, sehr, sehr, sehr surreal», sagte er kurz nachdem die Entscheidung öffentlich geworden war. «Wenn man den eigenen Namen im Radio hört, weiß man, dass irgendetwas sich verändert hat.» Bei der Preisverleihung in Los Angeles wurde ihm mit dem goldenen Oscar auch noch der Preis der besten Kategorie zugesprochen.

Schaad wurde in Kasachstan geboren und kam im Alter von drei Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland. Er wuchs in Sigmaringen («in Schwaben, im tiefsten») auf und arbeitete nach seiner Schulzeit drei Jahre lang freiberuflich für Film, Fernsehen und Theater. Seit 2013 ist er Student an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München.

Der 30-minütige Film «Invention of Trust» war sein zweiter Übungsfilm im Rahmen seines Regie-Studiums am Lehrstuhl von Professor Andreas Gruber, wie die Hochschule stolz mitteilte. Das Drehbuch hat er gemeinsam mit seinem Bruder Dimitrij geschrieben.

«Als wir den Film gemacht haben, haben wir schon gewusst, dass wir da etwas ganz Anständiges haben, aber für uns war es immer ein Übungsfilm im Rahmen des Studiums und nicht mehr als das», sagte Schaad. «Er war nicht dafür vorgesehen, erfolgreich zu sein, und ich kann bis heute nicht verstehen, wie wir das große Glück haben können, dieses Echo zu bekommen. Aber es ist genau das: Zu einem immensen Teil ist es Glück und Schicksal.»

Er habe sich schon früh für Kamera und Film interessiert, sagte Schaad. Allerdings sei ihm zu Schulzeiten nicht klar gewesen, dass man damit auch wirklich sein Geld verdienen könne. Das fiel ihm erst auf, als sein älterer Bruder Schauspieler wurde und er so auch selbst in Kontakt kam mit Leuten vom Film. «Da habe ich gemerkt, dass dieser Beruf doch nicht so weit weg ist wie man denkt. Dann wollte ich unbedingt an die HFF München. Ich habe auch nur diese eine Bewerbung verschickt und das hat glücklicherweise geklappt. Irgendwie haben es die letzten Jahre sehr, sehr gut mit mir gemeint.»

Der Erfolg mit «Invention of Trust» habe ihm nun Türen geöffnet, durch die er aber noch gehen müsse. «Im Idealfall kann ich arbeiten», sagt der 26-Jährige. «Das ist mein großer Wunsch. Ich liebe die Arbeit, ich finde, das ist der tollste Beruf der Welt und solange ich die Möglichkeit habe, zu arbeiten, bin ich unglaublich glücklich.»

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