to_top_picture
Anmelden
Anmelden

Mittwoch, 28. September 2016
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

23.09.2016 13:02 Uhr

artikel-ansicht/dg/0/

Erdbeben-Schäden in Italien von vier Milliarden Euro

Rom (dpa) Einen Monat nach dem verheerenden Erdbeben in Italien mit fast 300 Todesopfern hat die Regierung die Schäden auf rund vier Milliarden Euro geschätzt. Davon sei mindestens auszugehen, sagte Ministerpräsident Matteo Renzi am Freitag in Rom. Er versprach, dass die zerstörten Gemeinden "wo sie waren, wie sie waren und - wenn möglich - noch schöner als vorher" wieder aufgebaut würden.

artikel-ansicht/dg/0/1/1517796/
 

Der Ort Amatrice in Italien nach dem Erdbeben.

© dpa

Die genauen Details zu den Schäden müssten noch bestimmt werden, "aber wir gehen nicht zu weit, wenn wir sagen, dass der Schaden bei vier Milliarden liegt", sagte der Chef des Zivilschutzes, Fabrizio Curcio. Priorität habe nun, die Menschen aus den Zeltstädten zu bringen. 3000 Menschen seien obdachlos geworden, in Zelten lebten immer noch etwa 2500 von ihnen. Sie sollen in den kommenden Tagen in Hotels und in Unterkünfte in anderen Gemeinden gebracht werden. Bis zum Frühjahr sollen Übergangswohnungen entstehen.

Das Erdbeben am 24. August hatte die Orte Amatrice, Accumoli und Arquata del Tronto fast vollständig zerstört, 297 Menschen kamen ums Leben. Die Gegend liegt in der Apennin-Gebirgsregion, wo es mittlerweile kalt wird. "Unsere Priorität ist es nun, die Zeltstädte zu schließen", sagte Curcio.

Der Sonderkommissar für den Wiederaufbau, Vasco Errani, betonte, der Wiederaufbau werde genau kontrolliert. "Die Schlüsselwörter sind Legalität und Transparenz." Bei vorherigen Erdbeben in Italien wurde beim Wiederaufbau in die eigene Tasche gewirtschaftet; Korruption, Mafiaverstrickungen und eine lahme Bürokratie zogen den Prozess stets in die Länge. Obwohl das Land erdbebengefährdet ist, sind viele Häuser nicht sicher gebaut. Errani erklärte, die Häuser sollten in Zukunft erdbebensicher gemacht werden. "Im Falle eines Erdbebens darf es Schäden geben, aber nicht mehr Einstürze." Die Spenden per SMS liegen mittlerweile bei 15 Millionen Euro.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Regionalnavigator

Landkreiskarte Brandenburg Ostprignitz-Ruppin Potsdam-Mittelmark Brandenburg/Havel
MOZ

Ort, PLZ oder Redaktion

Partnersuche

Neueste Kommentare

28.09.2016 13:50:45 Hans-Joachim Strauss

Nichts genaues weiß man nicht,

28.09.2016 12:31:49 Karsten Berg

Mäßigung

28.09.2016 11:56:50 Sigismund Ruestig

Immer wieder Sachsen! Immer wieder Dresden!

© 2014 moz.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG