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23.09.2016 16:07 Uhr - Aktualisiert 23.09.2016 15:28 Uhr

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Der 5. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

DĂŒsseldorf (dpa) Der fünfte Spieltag der Fußball-Bundesliga wird am Freitagabend mit dem Spiel Borussia Dortmund gegen den SC Freiburg eröffnet. Die weiteren Partien im Überblick.

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Trainer Martin Schmidt will mit den Mainzern den nÀchsten Erfolg feiern.

© dpa

FSV Mainz 05 - Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach zuletzt zwei Auswärtserfolgen will Mainz endlich auch den ersten Dreier daheim. Leverkusen wartet noch auf den ersten Auswärtssieg.

PERSONAL: Zum Ende der zweiten Englischen Woche wird Mainz-Trainer Schmidt personell wohl wieder rotieren. Sein Namensvetter aus Leverkusen hat nach dem Comeback von Kießling vor allem in der Offensive mehr personelle Möglichkeiten.

STATISTIK: Die Bilanz beider Teams ist ausgeglichen. Der letzte Bayer-Sieg in Mainz datiert aus der Saison 2014/15. Im Februar siegte Mainz mit 3:1.

BESONDERES: Der Mainzer Ex-Kapitän Baumgartlinger kehrt nach seinem Wechsel nach Leverkusen erstmals an die alte Wirkungsstätte zurück. Im Mainzer Trikot spielen in Donati und Öztunali ehemalige Bayer-Kicker.

Borussia Mönchengladbach - FC Ingolstadt (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mit nur einem Punkt aus den ersten vier Spielen reisen die Gäste aus Ingolstadt zu den heimstarken Gladbachern. Die Fohlenelf gewann die vergangenen neun Heimpartien.

PERSONAL: Die Borussia muss auf Mittelfeldspieler Strobl (Muskelfaserriss) verzichten. Bei den Gästen fehlen Bregerie wegen einer Wadenverhärtung und Kittel (Aufbautraining).

STATISTIK: Im ersten Pflichtspielduell im vergangenen Jahr beendete der damalige Aufsteiger die Sechs-Siege-Serie von Trainer Schubert und holte in den beiden Duellen insgesamt vier Punkte.

BESONDERES: Nachdem er sein Jubiläum am Mittwoch wegen einer Zerrung verpasste, könnte Raffael sein 100. Bundesligaspiel für die Borussia bestreiten. Saisonübergreifend sind die Schanzer seit neun Spielen sieglos.

Hamburger SV - FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beim HSV muss Trainer Labbadia liefern, sonst ist wohl Schluss in Hamburg. «Dino» HSV hat 2016 die schlechteste Bilanz aller Bundesligisten. Bayern München kommt mit großem Selbstvertrauen.

PERSONAL: Beim HSV steht der Einsatz von Flügelspieler Kostic (Leistenprobleme) auf der Kippe. Bei den Bayern wird Hummels Boateng ersetzen. Auch die zuletzt beim 3:0 gegen Hertha geschonten Kimmich, Sanches und Coman haben gute Einsatzchancen.

STATISTIK: In sieben der vergangenen 13 Pflichtspiele kassierte der HSV mindestens vier Gegentore gegen Bayern.

BESONDERES: Der FC Bayern hat bisher alle sieben Pflichtspiele in der jungen Saison gewonnen.

FC Augsburg - Darmstadt 98 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Augsburg verlor die ersten zwei Heimspiele, drei Niederlagen in den ersten drei Partien zu Hause gab es noch nie. Darmstadt liegt punktgleich mit dem FCA (4) in der unteren Hälfte.

PERSONAL: Die FCA-Langzeitverletzten Kohr, Caiuby & Co. fehlen weiter, wie auch Sulu (Wade) und Schipplock (Zerrung) bei Darmstadt.

STATISTIK: Augsburg holte alle vier Punkte auswärts, der SV Darmstadt 98 holte nur Heimzähler. Eine Serie reißt.

BESONDERES: Für FCA-Trainer Schuster gibt es ein Wiedersehen mit dem Club, mit dem er als Aufstiegsheld große Erfolge feierte.

Eintracht Frankfurt - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Frankfurt schwimmt nach dem dritten Sieg im vierten Spiel auf einer Welle der Euphorie. Hertha verlor dagegen erstmals in der Saison - allerdings beim groß aufspielenden FC Bayern München.

PERSONAL: Die Eintracht kann auf Offensivmann Rebic bauen, der eine im Ingolstadt-Spiel erlittene Beckenprellung auskuriert hat. Brooks und Kalou fehlen bei den Berlinern nach ihren gesundheitlichen Problemen weiterhin.

STATISTIK: Hertha konnte zuletzt vor acht Jahren in Frankfurt gewinnen. Allerdings schaffte die Eintracht seither daheim auch nur einen Sieg gegen die Berliner.

BESONDERES: Eintracht-Coach Kovac spielte acht Jahre für die Hertha, von 2003 bis 2006 sogar gemeinsam mit Berlins Trainer Dardai.

Werder Bremen - VfL Wolfsburg (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Werder steht ohne Punkt am Tabellenende, Interimstrainer Nouri wohl vor seiner letzten Chance. Wolfsburg möchte Wiedergutmachung für die 1:5-Pleite gegen Dortmund.

PERSONAL: Der genese Garcia steht bei Werder wieder zur Verfügung. Beim VfL fehlt in Didavi, Gustavo, Azzaoui und Guilavogui ein Mittelfeld-Quartett.

STATISTIK: Wolfsburg gewann in Bremen bereits neun Partien. In keinem fremden Bundesligastadion war der VfL bislang erfolgreicher.

BESONDERES: In den vergangenen fünf Duellen im Weserstadion fielen im Schnitt fünf Treffer.

1899 Hoffenheim - FC Schalke 04 (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beide Teams wollen endlich den ersten Saisonsieg. Während Hoffenheim noch nicht verloren hat, legte Schalke mit vier Niederlagen und nur einem Tor einen miserablen Saisonstart hin. Coach Weinzierl ist angezählt.

PERSONAL: Süle wird nach seiner Beckenprellung wahrscheinlich zurückkehren. Nach einem Schlag auf den Knöchel ist der Einsatz von Kramaric fraglich. Schalke kann personell aus dem Vollen schöpfen. Stambouli könnte für Geis wieder in die Startelf rücken.

STATISTIK: Die Bilanz spricht für Schalke. Zuletzt gab es einen 4:1-Erfolg der Knappen in Hoffenheim. 1899 wartet seit zwei Jahren auf einen Sieg gegen Schalke.

BESONDERES: Szalai spielte ein Jahr für Schalke. Der Ungar konnte sich dort jedoch nicht durchsetzen und hofft nun auf einen Einsatz gegen seine alten Kollegen.

1. FC Köln - RB Leipzig (Sonntag, 17.30 Uhr)

SITUATION: Eine Spitzenpartie. Köln hat nach vier Spieltagen zehn Punkte, Neuling Leipzig zwei Zähler weniger. Beide sind ungeschlagen.

PERSONAL: Bittencourt (Oberschenkelverletzung) bei Köln und Klostermann (Kreuzbandriss) bei Leipzig fallen weiter aus. Zudem muss Leipzig auf Emil Forsberg verzichten. Der schwedische Nationalspieler hatte sich gegen Borussia Mönchengladbach eine Gehirnerschütterung zugezogen. Auch Abwehrspieler Kyriakos Papadopoulos fällt nach einem Schlag auf das Knie mit großer Wahrscheinlichkeit aus.

STATISTIK: Köln und RB treffen erstmals aufeinander. Gegen den zuvor einzigen Leipziger Erstligaverein, den VfB Leipzig, gab es für den FC in der Saison 1993/94 zwei Erfolge (3:1 und 3:2).

BESONDERES: Leipzigs Werner kann zum jüngsten Spieler mit 100 Bundesligapartien werden. Die Trainer Stöger und Hasenhüttl waren mit Austria Wien von 1991 bis 1993 dreimal Meister in Österreich.

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