to_top_picture
Anmelden
Anmelden

Dienstag, 27. September 2016
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

23.09.2016 16:20 Uhr

artikel-ansicht/dg/0/

Bislang 150 Tote vor ägyptischer Küste

Kairo (dpa) Mindestens 148 Flüchtlinge und andere Migranten sind beim Untergang eines voll besetzten Bootes vor der ägyptischen Küste ums Leben gekommen. Helfer hätten Dutzende weitere Leichen geborgen, sagte ein Sprecher der Provinzverwaltung Beheira dem ägyptischen Staatsfernsehen.

artikel-ansicht/dg/0/1/1517856/
 

Ein Militärboot bringt geborgene Leichen an die Küste von Rosetta.

© dpa

Viele Schiffbrüchige würden noch vermisst, die Zahl der Toten werde deshalb voraussichtlich weiter steigen. Die Rettungsaktion im Mittelmeer dauere an.

Das Boot war am Mittwoch nahe der Stadt Alexandria gekentert. Über die Zahl der Passagiere gab es widersprüchliche Angaben. Die staatliche Nachrichtenagentur Mena berichtete von etwa 600. Andere Medien sprachen von 300 bis 400 Menschen an Bord. Informationen zum Schicksal der übrigen Passagiere gibt es noch nicht.

Der privaten Zeitung «Al-Masry al-Youm» zufolge sind unter den am Freitag geborgenen Opfern außer Ägyptern auch andere arabischstämmige Menschen sowie Afrikaner. Bei der Fahrt über das Mittelmeer Richtung Europa sterben immer wieder Flüchtlinge, weil die Boote überfüllt und schrottreif sind. Die meisten Migranten, überwiegend Afrikaner, starten die Überfahrt vom Bürgerkriegsland Libyen aus.

Doch Ägypten entwickelt sich nach Angaben der europäischen Grenzschutzagentur Frontex zu einem immer wichtigeren Startpunkt für Schlepperboote nach Europa. Die Odyssee, oft mit alten Fischkuttern, von dort sei besonders gefährlich und dauere oft länger als zehn Tage. Als Fluchtgründe werden vor allem Konflikte im Heimatland und eine hohe Arbeitslosenquote gesehen.

In diesem Jahr kamen der internationalen Organisation für Migration zufolge bereits mehr als 300 000 Bootsflüchtlinge in Italien oder Griechenland an. Mehr als 3000 seien auf der sogenannten mittleren und östlichen Mittelmeerroute ums Leben gekommen.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Regionalnavigator

Landkreiskarte Brandenburg Ostprignitz-Ruppin Potsdam-Mittelmark Brandenburg/Havel
MOZ

Ort, PLZ oder Redaktion

Partnersuche

Neueste Kommentare

26.09.2016 23:16:43 Peter Manderillo

Großes vor - zurecht!

26.09.2016 22:58:25 Jürgen Rudorf

Systemfehler der Verkehrspolitik

26.09.2016 22:36:37 Hans-Joachim Strauss

Rassismus?

26.09.2016 22:35:24 Paul Müller

Eieiei eine Propagandaschlacht von feinsten ...

26.09.2016 17:19:46 Piet Pritt

"Was dem Osten fehlt"

© 2014 moz.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG