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MPETSCH 23.09.2016 16:55 Uhr

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Jeep Renegade: Asphalt-Cowboy mit rustikalem Maßanzug

Frankfurt (Oder) (MOZ) Es gibt Marken wie Lego oder Mercedes die weltweit quasi schon jedes Kind kennt. Auch Jeep gehört dazu. Jedenfalls definiert sich der Name als Inbegriff von geländetauglichen Autos.

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Dank 4x4-Antrieb und 20 Zentimeter Bodenfreiheit agiert er selbst auf ausgefahrenen Feldwegen oder knochenharten Schotterpisten sicher und robust.

© Jeep

Das eigentliche Urgestein dieser Gattung ist der Willys MB. Einst 1941 im Zweiten Weltkrieg für das Militär gebaut entwickelte sich der Wagen in den folgenden Jahrzehnten zum absoluten Trendsetter. Mit seinen in den Folgejahren entwickelten verschiedensten Modellen ist die Marke auch heute noch weltweit unterwegs, ihre rustikalen Naturburschen wie Wrangler, Cherokee oder Grand Cherokee sind beliebter denn je. Zur aktuellen Angebots-Palette gehört inzwischen auch der Renegade, ein Asphalt-Cowboy der als jüngster SUV in der Zusammenarbeit mit Fiat entstand. Die Liaison hat einen Grund, gehört doch die Marke seit 2010 nicht mehr zu Chrysler sondern zu Fiat-Chrysler Automobiles (FCA).

In diesem Jahr feiert Jeep nun sein 75jähriges Jubiläum. Anlass genug für den Hersteller, von seiner aktuellen Flotte auch ganz spezielle 75th Anniversary-Editions-Modelle aufzulegen. Der Märkische Markt hat sich die limitierte Sonderausführung vom Renegade im Test mal näher angeschaut.

Schmuck sieht er schon mal aus mit seiner Speziallackierung Junglee Green. Dazu erhielt das eher trotzige Gesamtdesign des nur 4,26 Meter kurzen Renegade (was soviel heißt wie Abtrünniger) außen bronzefarbene Türgriffe. Auch die Dachreling, der siebenfach segmentierte Kühlergrill sowie die Heckpartie als auch die 18-Zöller kommen mit dieser edlen Mattglanz-Einfärbung daher. Bronzefarbene Akzente gibt es auch innen an Luftauslässen, Lausprechern, der Schaltkulisse und am Lenkrad. Zudem erhielten die schwarz gemusterten Sitze Ziernähte in Orange.

Serie beim Komfort sind u. a. ein 6,5-Zoll-Navi mit Uconnect, ein MySky-Schiebedach, Instrumente mit 7-Zoll-TFT-Farbdisplay, Klimaautomatik als auch ein Spurhalteassistent. Ansonsten blieb bei dem 1,67 Meter hohen und 1,81 Meter breiten Globetrotter alles so wie gehabt: Runde Scheinwerfer, markante Blechfalze sowie eine ausladende Schürze zeichnen einen herausfordernden Charakter, in der Heckansicht sind die Rückleuchten in X-Form gestaltet.

Das Innenleben ist modern gestaltet, alles ist handfest platziert. Zum rustikalen Maßanzug gehört natürlich ein agiler Motor. Hat er. Sein 140-PS-Diesel stürmt schon kurz nach dem Druck auf den Startknopf mit einer fast schon sportlichen Gangart (350 Nm) los. Unterwegs gibt sich der Italo-Ami fast Pkw-like. Einzig die Lenkung ist zu leichtgängig. Federn und Dämpfer sind indes auf eine hohe Fahrsicherheit eingeschworen. Ideale Kumpel findet die verwegene Kiste (Wendekreis 10,8 Meter) auch in der harmonisch agierenden Sechsgangbox. Dank 4x4-Antrieb und 20 Zentimeter Bodenfreiheit agiert er selbst auf ausgefahrenen Feldwegen oder knochenharten Schotterpisten sicher und robust. Weniger schön: das Gepäckabteil fasst nur 351 Liter.

Dennoch: schon in der Normalvariante ist der Renegade ein gut aussehender Praktiker für Sport und Freizeit. Die 75th Anniversary-Edition setzt optisch und komfortmäßig noch einen drauf.

Jeep Renegade

1.4 Multiair 4x4

Motor: 2,0-Liter-Vierzylinder-TD, Allradantrieb, 140 PS

0-100 km/h: 9,5 Sek.

Spitze: 82 km/h

Durchschnittsverbrauch laut Datenblatt: 5,1 l Diesel

C02-Wert: 134 g/km

Kofferraum: 351 - 1297 Liter

Preis: ab 33.075 Euro

Rainer Bekeschus

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