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Norbert Faltin 23.09.2016 18:01 Uhr
Red. Falkensee, lokales@brawo.de

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Leckerbissen von Hirsch, Reh und Wildschwein

Ribbeck (MOZ) In diesem Herbst finden die Wildwochen im Havelland statt. Leckerbissen von Hirsch, Reh und Wildschwein gibt es ab dem 1. Oktober 2016 während der Wildwochen in den teilnehmenden Restaurants. Dort ist der kulinarische Genuss mit eigens dafür entwickelten Speisekarten und besonderen Veranstaltungen wie Wild-Buffets vorprogrammiert.

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Frank Wasser, Michael Stober, Ines Kias und Rafael von ThĂŒngen-Reichenbach prĂ€sentierten die Wildwochen Havelland (v. l.).

© Faltin

Wildgerichte - von bodenständig bis extravagant kann man dann in neun Lokalitäten der Region genießen. Für die Wildwochen haben sich jetzt die Gastronomen zusammengeschlossen, um damit auch das heimische Schwarz- und Rotwild in der Gastronomie besser zu vermarkten. Obst und Gemüse des Havellandes werden dabei in der regionalen Kulinarik ebenso eingesetzt und liegen damit voll im Trend. So gibt es u. a. ein exklusives Wild-Dinner, Wild-Brunch, Wild-Menüs und Wild-Büfetts, Lesungen sowie Anekdoten und Geschichten rund um das Jagd vergnügen. Unterstützt werden die Wildwochen von den Jagdverbänden Nauen und Rathenow.

Ein Blick in die Speisekarte aus dem Landgut Stober in Groß Behnitz lässt die köstliche Zeit erahnen: Nach einem "wilden" Gruß aus der Küche folgt ein warmes Süppchen für kalte Glieder - Kraftbrühe vom Havelländer Wild Pilzen, Steinpilzravioli und knackigem Gemüse, gefolgt vom Leberkäse vom Havelländer Wild mit Schnippelbohnen und Kräuter-Kartoffelsalat. Wem dies nicht langt, der genießt einen rosa gebratenen Hirschkalbsrücken. Im Landgut Stober beispielsweise finden Kochfreunde einen pfiffigen Kochkurs unter dem Motto "Lasst die Sau raus!"

Im Vergleich zum Jahr 2011 - da gab es die letzten Wildwochen, hat Ines Kias, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Havelland gut akquiriert und zur Steigerung der teilnehmenden Betriebe beigetragen:"In diesem Jahr haben wir neun Gasthöfe von Milow bis Groß Ziethen geworben. Tolle Lokale nehmen an den delikaten Wildwochen teil. Hier zeigt sich die Leistungsschau der havelländischen Gastronomie" verspricht sie und alle Teilnehmer arbeiten daran, die Wildwochen im Havelland dauerhaft zu etablieren. Auch Geschäftsführer Frank Wasser von der Schloss Ribbeck GmbH ist sich sicher: "Das wird eine interessante Zeit für die Region, man kann sich kulinarisch verführen lassen", sagte er. Denn in der Zeit gibt präsentieren sich zeitlich limitierte "wilde" Speisekarten mit regionalen Produkten." Er sieht die Wildwochen auch als Auftakt für immer neue regionale Produkte auf den Speisekarten der hiesigen Restaurants. Zu den teilnehmen Gasthöfen gehören neben dem Golfresort Semlin am See auch das Hotel Bollmannsruh am Beetzsee, das Hotel Markgraf & Restaurant Korbbogen, das Hotel-Restaurant Gutshof Havelland, das Landgut Stober, das Restaurant Zum Alten Hafen, Schloss Ribbeck und Schloss Ziethen. Schlossherr Rafael von Thüngen-Reichenbach auf Schloss Ziethen ist ebenfalls gespannt: "Die preußisch-brandenburgische Küche lädt zum kulinarischen Wandern durch das "preußisch Arkadien" ein. In seinem Schloss gibt es beispielsweise vor einem Havelland-Wildmenü eine Lesung des Brandenburgischen Literaturbüros Potsdam mit dem Titel "Geliebte Ungeduld - Eine Ehe in Briefen Theodor und Emilie Fontane". Gegen Ende des Jahres ziehen die Gastronomen dann eine Bilanz, zu der sich auch viele Gastronomen angemeldet haben, die sich vorerst noch nicht an der Kampagne beteiligt haben", erläuterte Frank Wasser. Die Wildwochen im Havelland enden übrigens am 20. November. Den Prospekt zu den Wildwochen Havelland sowie eine Übersichtskarte der teilnehmenden Restaurants und weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter: www.havelland-wildwochen.de.

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