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Bernhard Schwiete 23.09.2016 18:56 Uhr
Red. F├╝rstenwalde, fuerstenwalde-red@moz.de

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Stadt bremst Solar-Investor aus

Trebus/F├╝rstenwalde (MOZ) In quasi letzter Sekunde will die Stadt Fürstenwalde die Ansiedlung eines weiteren Solarparks verhindern. Stattdessen setzt die Verwaltung auf die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie. Die Stadtverordneten haben dem Konzept am Donnerstagabend zugestimmt.

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Die Pläne eines potenziellen Investors sind bereits relativ weit gediehen. Im Bauordnungsamt in der Kreisverwaltung in Beeskow liege bereits ein Bauantrag für den geplanten Solarpark vor, sagte der Fürstenwalder Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Christfried Tschepe, am Freitag auf Nachfrage. Im Gewerbegebiet Hegelstraße, auf dem Areal der ehemaligen Staatsreserve, will das Unternehmen investieren. Geht das Prozedere, das die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag bei ihrer Sitzung im "Seeblick" in Trebus in Gang setzte, seinen Weg, wird daraus jedoch nichts. Der Investor war bei der Sitzung nicht anwesend.

Per einstimmigem Beschluss sprach sich das Plenum für eine Änderung des derzeit gültigen Bebauungsplans für das Gelände südlich der Straße An der Staatsreserve aus. "Anlagen der Stromerzeugung durch direkt auf dem Boden aufgeständerte oder aufgestellte Solarpaneele" sollen dort, anders als bisher, ausgeschlossen werden. Bis zum finalen Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan wird sich das Verfahren laut Tschepe noch bis ins kommende Jahr hinziehen. Doch der Beschluss von Donnerstag sorge dafür, sodass der Investor sein Vorhaben nicht in die Tat umsetzen kann. Das Unternehmen habe seine Pläne vorangetrieben, obwohl die Stadtverwaltung vor längerem signalisiert habe, dass daraus nichts werden könnte, so Tschepe.

Statt eines Solarparks hofft die Stadt darauf, dass sich im Fürstenwalder Westen weitere Gewerbe- und Industriebetriebe ansiedeln. Im etwa einen Kilometer langen und rund 300 Meter breiten Bebauungsplangebiet, das westlich der Hegelstraße beginnt, sind bereits drei Flächen verkauft. Zwei davon grenzen an die Hegelstraße, etwas weiter hinten hat das Baumaschinentechnik-Unternehmen BMTI ein Grundstück erworben. Ein Service-Center für Gleisbaumaschinen ist in Fürstenwalde geplant, mit Bauarbeiten ist entgegen früherer Bekundungen allerdings noch nicht begonnen worden.

Der geplante Solarpark hätte nach Angaben von Tschepe alle anderen noch verfügbaren Flächen belegt. Ziel der Verwaltung ist aber, so heißt es in der Begründung zur Bebauungsplan-Änderung, die Rolle der Stadt als regionaler Wachtstumskern zu sichern - durch Erweiterungen ansässiger Betriebe oder Neuansiedlungen. Flächen dafür gebe es in den bestehenden Gewerbegebieten nur noch begrenzt. Die noch nicht verkauften Flächen im Bereich Hegelstraße/Staatsreserve gehören nach Angaben der Stadtverwaltung einem Unternehmen aus München. Die Fürstenwalder Immobilienentwicklungsgesellschaft GIP, eine städtische GmbH, sei jedoch mit einer Unterstützung bei der Vermarktung beauftragt.

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