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10.11.2016 11:41 Uhr - Aktualisiert 10.11.2016 13:09 Uhr

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Tram-Betreiber und Kommunen dringen auf Investitionshilfen

Frankfurt (Oder) (dpa) Brandenburger Straßenbahnbetreiber und die dazugehörigen Kommunen wollen an einem Strang ziehen, um ausreichende finanzielle Hilfen für die Erneuerung ihres Fahrzeugparks zu erhalten. Dazu haben die Städte Frankfurt (Oder), Cottbus, Potsdam und Brandenburg/Havel sowie die Landkreise Märkisch-Oderland und Oder-Spree eine gemeinsame Arbeitsgruppe gegründet, wie ein Sprecher der Kleiststadt am Donnerstag mitteilte. Zusammen wollen sie den Druck unter anderem auf die Landesregierung erhöhen, um notwendige Investitionshilfen zu bekommen.

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Brandenburger Straßenbahnbetreiber und die dazugehörigen Kommunen wollen an einem Strang ziehen, um ausreichende finanzielle Hilfen für die Erneuerung ihres Fahrzeugparks zu erhalten.

© MOZ/Frank Groneberg

Hintergrund ist eine EU-Vorgabe, wonach alle öffentlichen Verkehrsmittel bis 2022 barrierefrei zu sein haben. Nach einer vorsichtigen Schätzung kämen dadurch auf die Kommunen Investitionskosten von bis zu 170 Millionen Euro zu, hieß es.

Die Landesregierung hat im Doppelhaushalt 2017/18 erste Hilfen von bis zu zwölf Millionen Euro in Aussicht gestellt, wie das Infrastrukturministerium bestätigte. "Das ist ein guter Anfang", sagte Andreas Rein von der Frankfurter Stadtverwaltung.

"Wir brauchen in den kommenden zehn Jahren mindestens sechs Millionen Euro pro Jahr, um die Flottenmodernisierung stemmen zu können", betonte Jens Wieseke vom Fahrgastverband IGEB. Zusätzlich müsse auch an die Modernisierung des Schienennetzes und der Haltestellen gedacht werden. Hierfür wären Hilfen vom Land in Höhe von drei Millionen Euro pro Jahr notwendig, hob Wieseke hervor.

Allein Frankfurt müsse bis zu 13 neue Straßenbahnzüge mit einem Kostenvolumen von 32,5 Millionen Euro anschaffen. "Wir wollen versuchen, alles nach und nach bewerkstelligen", hob Rein hervor. Cottbus benötige bis zu 20 neue Züge zum Stückpreis von 2,5 Millionen Euro.

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