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250000 Euro für Dorfkirche

Stefan Zierke während eines Besuchs in der Dorfkirche Sophienstädt
Stefan Zierke während eines Besuchs in der Dorfkirche Sophienstädt © Foto: Sebastian Schmidt
Olav Schröder / 11.11.2016, 07:55 Uhr
Sophienstädt (MOZ) Aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes erhält die Kirche in Sophienstädt eine Förderung in Höhe von 250000 Euro. Dies teilte der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke mit. Nachdem im August bekannt geworden war, dass die Kirche stark sanierungsbedürftig ist - die MOZ berichtete -, habe er sich um die finanzielle Hilfe bemüht, so Stefan Zierke. Nach einem vor-Ort-Besuch und vielen Gesprächen im Bundestag habe er die Förderung für die Restaurierung organisieren können, heißt es in einer Mitteilung des für den Barnim und die Uckermark zuständigen Bundestagsabgeordneten.

"Für die Büttnerkirche in Sophienstädt ist es sprichwörtlich ein Segen, die Sanierung mit entsprechender finanzieller Unterstützung beginnen zu können", reagierte Karina Nippe, die Pfarrerin der Gemeinde, hoch erfreut. So sei es möglich, die reichhaltige Innenausmalung zu erhalten. Ohne Unterstützung hätte die Kirchengemeinde nicht die umfassende Sanierung bewerkstelligen können.

Andrè Nedlin, Amtsdirektor in Biesenthal-Barnim, freut sich ebenso über die Förderzusage.Nach fast 103 Jahren Nutzung könne die Kirchengemeinde nun die umfangreichen werterhaltenden Baumaßnahmen durchführen. Die Kirche werde wieder allen Einwohnern der Gemeinde Marienwerder und ihren Gästen für Gottesdienste, Konzerte und Lesungen offen stehen.

Die Dorfkirche Sophienstädt ist als Einzeldenkmal des Landes Brandenburg eingetragen und zählt aufgrund ihrer komplett ablesbaren und geschlossenen bauzeitlichen Gestaltung zu einem überregional bedeutsamen Kulturdenkmal. Die Büttner-Kirche weist insbesondere Mängel am Dachtragwerk, Schäden an der Dacheindeckung sowie Instandsetzungsbedarf an den Fassaden und der Verfugung auf. Die Sockelbereiche sind durch aufsteigende Feuchtigkeit beeinträchtigt. Ebenso wurde eine starke Kontamination mit giftigem Holzschutzmittel festgestellt. Die Restaurierungsmaßnahmen betreffen auch den Innenraum, wie etwa den Altar, das Gestühl, die Kanzel, die Empore oder die Liedtafel.

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