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Thilo Leuschner 30.11.2016 05:09 Uhr
Red. Fürstenwalde, fuerstenwalde-red@moz.de

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Wieder unter den Möglichkeiten geblieben

Cottbus (MOZ) Die Handballer des Grünheider SV mussten sich beim LHC Cottbus, Spitzenreiter der Oberliga Ostsee-Spree, 25:31 (11:15) geschlagen geben. Es war nach der Heimpleite gegen den Ludwigsfelder HC die zweite Niederlage in Folge und gleichbedeutend mit dem Abrutschen auf Platz 5.

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In beiden Spielen war auffällig, dass das Team von Trainer Tobias Matelicz weit unter seinen Möglichkeiten blieb und so entsprechend deutlich unterlag. Wie im Heimspiel gegen die Ludwigsfelder lief der GSV auch in Cottbus permanent einem Rückstand hinterher. Zwar blieben die Gäste bis zum 5:6 nach einer knappen Viertelstunde dran und es sah noch nach einer engen Partie aus, die das Spitzenspiel auf dem Papier versprochen hatte. Schon zu diesem Zeitpunkt aber wurden die Probleme der Männer von der Löcknitz offensichtlich, die sich durch das gesamte Spiel ziehen sollten: dem Angriff fehlte die Durchschlagskraft aus dem Rückraum, und die Abwehr ließ oft den unbedingten Willen vermissen, den Gegner am Torwurf zu hindern.

Die Lausitzer hingegen agierten souverän und mit dem nötigen Tempo, um zu einfachen Toren zu gelangen, profitierten zudem von einem starken Florian Berndt zwischen den Pfosten. Dennoch war zur Halbzeit noch nichts entschieden, denn die Grünheider hatten in dieser Saison schon bewiesen, dass sie sich in eine Partie zurückkämpfen können. An diesem Abend sollte ihnen das aber schwer fallen, auch, weil der LHC seine zahlreichen Strafwürfe allesamt verwandelte.

Der Platzverweis gegen Mateusz Krzyzanowski nach seiner dritten Zeitstrafe rüttelte den GSV dann aber Mitte der zweiten Hälfte noch einmal wach. Statt einem Sieben-Tore-Rückstand standen plötzlich nur noch drei Treffer Unterschied auf der Anzeigetafel. Den entscheidenden Moment, die Partie tatsächlich noch einmal zu drehen oder zumindest spannend zu gestalten, verpassten die Gäste jedoch. Stattdessen vergaben sie klare Chancen und mussten im Gegenzug Treffer der Cottbuser hinnehmen. Am Ende siegten die Gastgeber, die an diesem Abend durchweg die bessere Mannschaft waren, mit 31:25.

Kapitän Konstantin "Toni" Büttner nahm die Mannschaft direkt nach der Partie zusammen und appellierte an seine Mitspieler: "Wir sind in einem Tief, aber da müssen wir uns selbst heraus ziehen. Das geht nur, wenn wir wieder als geschlossene Mannschaft auftreten und gemeinsam das zeigen, was wir können."

Am Sonnabend besteht die Möglichkeit, genau diesem Vorsatz Taten folgen zu lassen. Mit der SG OSF Berlin - der Spielgemeinschaft Olympischer Sportclub Schöneberg-Friedenau - gastiert der Tabellenzehnte in der Löcknitzhalle. Und vor heimischer Kulisse wollen die Grünheider unbedingt zurück auf die Siegerstraße, um den Anschluss an das Spitzenquartett der Liga nicht zu verlieren.

Grünheider SV: Petersen, Pfefferkorn - Breu 2, Büttner 1, Fink 4, Griebsch 6, Heine 3, Henow 1, Hudewenz, Kaberidis 8, Klünder, Krzyzanowski, Schwiderski

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