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Sven Klamann 30.11.2016 05:29 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

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Eltern machen sich für Obus stark

Eberswalde (MOZ) Dem Ausbau der Fritz-Weineck-Straße steht nichts mehr im Wege. Mit klarer Mehrheit haben die Stadtverordneten das Investitionsvorhaben gebilligt, das im Juni kommenden Jahres beginnen, voraussichtlich ein Jahr dauern und etwas mehr als eine Million Euro kosten soll. Wegen der anhaltenden Anwohnerproteste dagegen ist es vorerst nicht mehr vorgesehen, den Obus über die erneuerte Fahrbahn zu führen.

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Einstieg nach Schulschluss: An der Haltestelle in der Fritz-Weineck-Straße beginnt für die Fahrschüler des Finow-Gymnasiums die Rückreise, die bis Werneuchen führt

© MOZ/Thomas Burckhardt

Allerdings haben sich quasi fünf Minuten vor Zwölf erstmals auch Befürworter der Idee zu Wort gemeldet, die Fritz-Weineck-Straße für den öffentlichen Personennahverkehr zu ertüchtigen. So war in der Einwohnerfragestunde Wolfgang Bauer zu Gast, der seit mehr als 50 Jahren an der Fritz-Weineck-Straße wohnt und erklärte, dass der Obus vor der Haustür gerade Älteren Vorteile bringen würde. Und im Namen der Elternvertretung des Finow-Gymnasiums hat Michael Otto einen Brief an die Eberswalder Stadtverordneten und an die Mitglieder des Kreistages Barnim verlesen, indem ausdrücklich begrüßt und befürwortet wird, den Obus in die Fritz-Weineck-Straße zu verlegen. Gleiches gelte für die Einrichtung von Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe der Bildungsstätte. "Dies würde den Schulweg der Schüler aus dem gesamten Stadtgebiet und der auswärtigen Schüler, welche am Bahnhof in den Obus umsteigen, wesentlich vereinfachen und zugleich sicherer machen", heißt es in dem Schreiben, das die Unterschrift von Axel Saal trägt, der Schulelternsprecher des Gymnasiums ist. "Da auch viele Schüler aus Finowfurt, Lichterfelde und der Clara-Zetkin-Siedlung an der Schule lernen, gehen wir noch weiter und fordern auch eine Verlegung der Buslinien 910 und 864 sowie der Buslinien 913 und 918, zumindest zum Schulbeginn und zum Schulende, an neu einzurichtende Bushaltestellen vor dem Gymnasium Finow", teilt die Elternvertretung mit.

Die Bushaltestellen vor der Bildungsstätte würden den Schulweg nicht nur sicherer, sondern auch kürzer machen, was gerade bei schlechtem Wetter eine Verbesserung wäre. "Nicht zuletzt würden auch die Finower Bürger von einer besseren Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr profitieren, geht aus dem Schreiben hervor.

In der Einwohnerfragestunde hat überdies Klaus Steinhäuser wiederholt, dass die Anwohner den Ausbau der Fritz-Weineck-Straße nach wie vor grundsätzlich ablehnen würden.

Die Debatte der Stadtverordneten fiel kurz aus. Nur Carsten Zinn, Alternatives Wählerbündnis Eberswalde, erklärte, dass er die durch die Anwohner im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt übergebenen 263 Unterschriften gegen das Vorhaben nicht ignorieren wolle. "Es wäre besser gewesen, wenn die Stadt stattdessen den für 2020/2021 angekündigten Ausbau der Frankfurter Allee vorgezogen hätte", sagte er.

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