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"Es gibt an jeder Ecke etwas zu tun"

Mit dem Herzen für Finow: Vereinschef Viktor Jede, Bäcker Uwe Tauer und Christian Mertinkat (v. l.) präsentieren das Plakat für den Weihnachtsmarkt.
Mit dem Herzen für Finow: Vereinschef Viktor Jede, Bäcker Uwe Tauer und Christian Mertinkat (v. l.) präsentieren das Plakat für den Weihnachtsmarkt. © Foto: Matthias Wagner
Matthias Wagner / 30.11.2016, 05:45 Uhr
Eberswalde (MOZ) Uwe Tauer, Inhaber der Finower Traditionsbäckerei Tauer, hat dem Stadtteilverein Finow 500 Euro zur freien Verwendung gespendet. Die Zuwendung wurde symbolisch an den Vereinsvorsitzenden Viktor Jede und das Vorstandsmitglied Christian Mertinkat überreicht.

In Finow sei jahrelang nichts passiert, so Tauer, und daher begrüße er die vielfältigen Aktivitäten des Stadtteilvereines sehr. "Es gibt an jeder Ecke was zu tun", so der Bäcker.

Und dass die Bemühungen des Vereins bei den Finowern auf fruchtbaren Boden fallen, höre er ganz oft im Geschäft, sagt Uwe Tauer, der die 1923 gegründete Bäckerei in vierter Generation betreibt. Besonders den Älteren gefalle dies, wie die große Resonanz auf das Sommerfest am Schwanenteich zeige. Aber auch für junge Menschen und Familien solle Finow wieder attraktiver werden, meint Tauer.

"Wir freuen uns riesig über die großzügige Zuwendung", sagt Viktor Jede. Jeder sei eingeladen, sich an der Wiederbelebung des einst florierenden Stadtteils zu beteiligen, betont der Unternehmer.

Mit dem zweiten Weihnachtsmarkt unter der Regie des Stadtteilvereines steht der nächste Höhepunkt am 17. Dezember vor der Tür. Aber auch für das kommende Jahr sind bereits Veranstaltungen und weitere Vorhaben geplant. So stehen der Ausbau der Naturtribüne am Schwanenteich und die Verlegung der notwendigen Stromanschlüsse auf dem Programm. "Das muss natürlich ein fachkompetentes Unternehmen durchführen", sagt Jede, und für solche Zwecke seien finanzielle Mittel nötig. Zum Gelingen trage einerseits das Engagement vor Ort, aber auch die gute Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung maßgeblich bei, betont er. Zudem lege man Wert auf die Einbindung möglichst vieler Bürger, so der Finower Händler, denn was man selbst aufbaue, schätze man umso mehr. "Der Stadtteilverein zählt derzeit 30 Mitglieder mit steigender Tendenz", sagt Viktor Jede. Vereinsaufgabe ist, laut Satzung, die Belebung Finows, die Förderung von Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur, Heimatpflege und -kunde sowie bürgerschaftliches Engagement.

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