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Joachim Eggers 30.11.2016 06:03 Uhr
Red. Erkner, erkner-red@moz.de

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Verein kämpft weiter um den Flakensteg

Erkner (MOZ) Der 20-köpfige Förderverein Flakensteg kämpft weiter um den Erhalt des vor mittlerweile zehn Jahren gesperrten Bauwerks. Seit 2009 steht die einstige Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die jahrzehntelang die Flakenstraße mit dem einstigen Teerwerksgelände verbunden hatte, am Ufer des Flakenfließes.

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In ihrer Vereinsversammlung haben die Mitglieder erneut Lothar Eysser zum Vorsitzenden und Evelyn Neidhardt zur Stellvertreterin gewählt. Wie Eysser, auch Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, mitteilte, gibt es im Verein neue Hoffnung auf eine Wiedererrichtung des Flakenstegs. Denn sie könnte aus dem Bund-Länder-Programm Aktive Stadtzentren gefördert werden.

Wie Bauressort-Leiterin Claudia Günzel bestätigte, hat die Stadt gute Aussichten auf Fördermittel aus diesem Programm. Allerdings sei es viel zu früh, um konkrete Projekte zu benennen. Im Fokus stünden die Friedrichstraße und das Bahnhofs-Umfeld. Das sind die Bereiche, für die im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Insek) der meiste Handlungsbedarf festgestellt wurde. Die Bewerbung um die Bund-Länder-Fördermittel beruht darauf. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass der Flakensteg dort einbezogen werden könnte, so Claudia Günzel.

Als gute Nachricht verbucht der Förderverein auch, dass dieses Jahr an der Technischen Universität Cottbus eine Masterarbeit über den Flakensteg entstanden ist, mit dem Titel "Historische und statisch-konstruktive Analyse eines Brückendenkmals". Die Ergebnisse der Arbeit sollen im Frühsommer 2017 bei einer öffentlichen Veranstaltung im Erkneraner Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) präsentiert werden.

"Nach wie vor wissen sich die Vereinsmitglieder mit vielen Erkneranern einig in der Auffassung: Der Flakensteg - ein Stück des alten Erkner muss erhalten werden!", schreibt Eysser. Die noch ausstehenden Kosten einer Sanierung wurden 2014 auf 600 000 Euro geschätzt.

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