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Birte Förster 30.11.2016 06:14 Uhr
Red. Bad Freienwalde, freienwalde-red@moz.de

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Der Natur auf der Spur

Bad Freienwalde (MOZ) Stroh, gepresste Pflanzen oder getrocknete Blätter: Wenn Elke Brämer neue Werke erschafft, verwendet sie nicht einfach Farbe aus der Tube. "Ich habe den Bezug zur Natur gesucht", sagt die Künstlerin. Bis zum 8. Januar läuft in der Konzerthalle in Bad Freienwalde ihre Ausstellung "Hier auf Erden". Zu sehen sind Collagen aus unterschiedlichen Naturmaterialien, die die Künstlerin auf der Leinwand miteinander verschmelzen lässt. "Ich nehme die Materialien, die ich finde", sagt sie. Auch Federn oder Sand und Erde gehören dazu. Mit einem Holzkleber klebt sie auf der Leinwand schließlich alles zusammen.

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Bilder aus Naturmaterialien: Olaf Fielitz schaut sich im Foyer der Konzerthalle die Werke von Elke Brämer an.

© MOZ/Birte F√∂rster

Zusätzlich arbeitet sie mit Temperafarbe, die sie aus Farbpigmenten selbst herstellt. Sie arbeite sehr intuitiv, sagt die Künstlerin aus Eberswalde. Neben der Malerei fertigt sie auch Installationen und Skulpturen an. Genauso ist die Fotografie Teil ihres künstlerischen Schaffens. Eines der Bilder im Foyer der Konzerthalle zeigt den nackten Oberkörper einer Frau, eingebettet in erdfarbene Pflanzen und Blätter. Wie eine Insel schwimmt das Ganze auf dem Wasser. Das Werk stellt die Göttin Demeter dar, die für die Fruchtbarkeit der Erde und des Getreides steht. Bei diesem Bild sei sie anfangs etwas bewusster ans Werk gegangen, erzählt Elke Brämer.

Seit 2006 ist Elke Brämer künstlerisch aktiv. Als sie während eines Aufenthaltes in Südfrankreich eine Skulptur anfertigte, hätten einige sie dazu angeregt, weiter dran zu bleiben. So wurde die Kunst ein wichtiger Teil ihres Lebens.

Es sei nicht das erste Mal, dass sie ihre Werke in der Konzerthalle ausstellt, erzählt Elke Brämer, die im Kunstkreis des Oberbarnimer Kulturvereins tätig ist. Außerdem hat die freischaffende Künstlerin bereits in Israel, den Niederlanden und in Italien ihre Werke ausgestellt. "Ich habe mir viel selbst beigebracht", erzählt die Autodidaktin, die nie an einer Kunstschule studiert hat. Dafür lernte sie an Schulen wie der Akademie in Remscheid in Nordrhein-Westfalen dazu, wo sie zehn Jahre lang ihr künstlerisches Können weiterentwickelt hat.

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