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Frank Groneberg 30.11.2016 06:26 Uhr - Aktualisiert 30.11.2016 13:31 Uhr
Red. Frankfurt (Oder), frankfurt-red@moz.de

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Zwölf Auftritte bis zum Heiligabend

Frankfurt (Oder) (MOZ) Über die Konzerte in der Vorweihnachtszeit und die Pläne für 2017 sprach Frank Groneberg mit Jürgen Hintze, Leiter des Knabenchores der Singakademie Frankfurt.

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Letzter Test: Vor den Weihnachtskonzerten lässt Chorleiter Jürgen Hintze in der Konzerthalle Paul Hübner vorsingen.

© Frank Groneberg

Herr Hintze, die Vorweihnachtszeit ist für Chöre in der Regel eine auftrittsreiche Zeit. Wie sieht es in diesem Jahr beim Knabenchor aus?

Ja, wir haben auch wieder viele Auftritte in dieser Zeit. Aber es macht auch Freude, das Erlernte dem Publikum zu bieten. Gerade in der Vorweihnachtszeit kommt die besinnliche Weihnachtsmusik gut an und bringt viel mehr Zuhörer in die Konzerte als zu anderen Jahreszeiten. Und wenn man wie wir im Sommer bei Hitze Weihnachtslieder geprobt hat, freut man sich auch, dass der Beifall des Publikums bestätigt, dass es nicht umsonst war.

Was haben Sie denn in diesem Jahr an besonderen, wichtigen Konzerten?

Insgesamt haben wir zwölf kleinere und größere Auftritte und Konzerte in den vier Wochen bis zum Fest. Wichtig sind sie alle, denn ob wir vier Lieder bei einer Weihnachtsfeier vor 100 Leuten singen oder ein ganzes Konzert in einer großen Kirche - es soll immer in bester Qualität erfolgen. Das ist nicht immer leicht, denn die Sänger sind Kinder und keine Profis und Stimmungsschwankungen oder Infekte können die Stimmen schon beeinflussen.

Aber hervorzuhebende Konzerte sind in diesem Jahr sicher das Adventssingen in der Nikolaikirche Berlin-Spandau, wo wir regelmäßig seit 1989 zu Gast sind, das in der Müncheberger Stadtpfarrkirche an diesem Sonntag, unser Vorweihnachtlicher Abend mit Carmen-Maja Antoni in der St.-Gertraud-Kirche am 16. Dezember und natürlich unser traditionelles Weihnachtssingen am 22. Dezember in der Konzerthalle. Ein Tipp ist auch das Konzert in der kleinen, gemütlichen Kirche in Rosengarten am 12. Dezember um 18 Uhr.

Da sind die Sänger ja wirklich mächtig engagiert. Haben Sie denn genügend zur Verfügung, gerade wenn in der Winterzeit Infekte ans Bett fesseln?

Wir haben zirka 60 Jungen und junge Männer. Das hört sich viel an, aber da wir vier- bis achtstimmig singen, sind das nur acht bis 15 Sänger pro Stimmgruppe. Also wir können unbedingt noch neue Sänger, vor allem aus den 1. bis 6. Klassen, gebrauchen. Ich bin mir sicher, dass es in Frankfurt und in der näheren Umgebung wie Lebus, Müllrose und Brieskow-Finkenheerd noch viele begabte Jungen gibt, die uns verstärken könnten.

Wenn jetzt jemand Interesse hat, wo können er oder die Eltern sich melden?

Jungs, die bei uns mitsingen möchten, sollten am besten freitags kurz vor 16 Uhr in die Konzerthalle in Frankfurt kommen. Da kann man sich einfach zu den Proben reinsetzen und zuhören und sich informieren - ganz unverbindlich. Es muss auch niemand vorsingen - davor haben etliche Jungen oft Sorge. Telefonisch kann man sich auch bei mir informieren unter der Nummer 0335 4001933.

Die Weihnachtszeit ist ja bald vorbei. Was steht für den Chor im kommenden Jahr an?

Das nächste Jahr steht programmmäßig natürlich auch bei uns im Zeichen der Reformation und Martin Luthers. Ein weiteres Jubiläum feiert unser Frankfurter Komponist Gottfried Glöckner - er wird im nächsten Jahr 80 Jahre alt und wir werden aus diesem Anlass ein Ständchen mit seinen Kompositionen bringen. Passionskonzerte stehen ebenfalls auf dem Programm.

Wo können Musikfreunde, die Ihre Konzerte besuchen möchten, Karten kaufen?

Eintrittskarten für unser Weihnachtssingen am 22. Dezember, 19.30 Uhr, in der Konzerthalle gibt es beim MOZ-Ticketservice in der Paul-Feldner-Straße 13 sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Das Konzert am 12. Dezember in Rosengarten ist frei, es wird um Spenden gebeten. Die Karten für den Vorweihnachtlichen Abend mit Carmen-Maja Antoni am 16. Dezember, 19 Uhr, gibt es exklusiv beim MOZ-Ticketservice zu kaufen.

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