Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Woltersdorf: Gehweg in Rosenbergstraße letzte Maßnahme im Jahr 2016

Reparatur-Geld ist aufgebraucht

Stolperfalle nach Stolperfalle: Der Gehweg in der Werderstraße kann erst 2017 repariert werden, das Geld fehlt.
Stolperfalle nach Stolperfalle: Der Gehweg in der Werderstraße kann erst 2017 repariert werden, das Geld fehlt. © Foto: MOZ
Martin Stralau / 30.11.2016, 07:02 Uhr
Woltersdorf (MOZ) Die Gemeinde Woltersdorf hat nach Auskunft von Bauamtsleiterin Kerstin Marsand ihr Reparatur-Budget für Straßen und Gehwege in Höhe von 100 000 Euro aufgebraucht. Die letzte Maßnahme wird derzeit vorbereitet und soll, vorbehaltlich der Genehmigung vom Straßenverkehrsamt und sofern das Wetter mitspielt, noch 2016 abgeschlossen sein. Konkret geht es um die Reparatur des Gehweges an der Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße.

"An der Bushaltestelle auf Höhe der Hausnummer 33 gibt es eine Senke, in der sich bei Starkregenfällen Wasser sammelt", sagt Kerstin Marsand. Diese Stelle sei für die Fußgänger eine Gefahr. 10 000 Euro werden für die Reparatur benötigt, damit seien die kompletten Jahresmittel aufgebraucht. Das hat zur Folge, dass eine andere Reparatur-Maßnahme erst im nächsten Jahr erfolgt. "Den Gehweg in der Werderstraße werden wir in diesem Jahr nicht mehr instand setzen können", sagt Marsand. Doch selbst, wenn man diesen dem Gehweg in der Rosenberg-Straße vorgezogen hätte: "10 000  Euro wären hier nicht genug gewesen", sagt sie. Und wer den Huckel-Weg mit vielen herausstehenden Platten kennt, sieht bereits auf den ersten Blick, dass hier umfangreichere Reparaturen nötig sind.

Die Bauamtsleiterin hofft, dass im kommenden Jahr auch wieder mindestens 100 000  Euro für Reparaturen von Straßen und Gehwegen im Woltersdorfer Haushalt bereitstehen. 2017 solle außerdem ein Straßenausbaukonzept fertiggestellt sein, dass für fünf bis zehn Jahre vorgibt, welche Straßen in welcher Reihenfolge erschlossen werden. "Dieses Programm ist wichtig, damit die Bürger planen können und wissen, wann ihre Straße gemacht wird", sagt Marsand. Das Konzept soll auch Geh- und Radwege erfassen, die im Zuge des Straßenausbaus für eine Sanierung in Frage kommen. Die Erarbeitung des Konzepts übernehme ein externes Planungsbüro.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG