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Handball-Frauen des SSV Rot-Weiß siegen in Verbandsliga bei der HSG Schlaubetal-Odervorland mit 20:18

Friedländerinnen gewinnen Derby

Durchgesetzt: Friedlands Sina Just (Mitte Nr. 15) ist von der HSG-Abwehr mit Laura Klempin (l.) und Victoria Lampe (2. von r.) nicht zu stoppen. Die Friedländerinnen Vanessa Schreiber (hinten links) und Marilyn Mochow (r.) beobachten die Szene.
Durchgesetzt: Friedlands Sina Just (Mitte Nr. 15) ist von der HSG-Abwehr mit Laura Klempin (l.) und Victoria Lampe (2. von r.) nicht zu stoppen. Die Friedländerinnen Vanessa Schreiber (hinten links) und Marilyn Mochow (r.) beobachten die Szene. © Foto: Bernd Pflughöft
Roland Hanke und Ute Wagner / 30.11.2016, 07:57 Uhr
Müllrose (MOZ) Die Handball-Frauen des SSV Rot-Weiß Friedland haben in der Verbandsliga Süd den fünften Saisonsieg eingefahren. Im Derby bei der HSG Schlaubetal-Odervorland gewannen sie in Müllrose mit 20:18 (9:9) und sind Fünfter in der Tabelle.

"Auswärtssieg im Derby - das ist für die Mannschaft und den Verein ein Grund zur Freude. Und ebenso die Tatsache, dass wir als Aufsteiger solch einen respektablen Start in die Saison erwischt haben", sagte SSV-Trainer Bernd Klinkisch. "Das war in Müllrose eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der Sabine Schumann gut Regie führte und Torfrau Nadin Braden ein großer Rückhalt war."

Zu Beginn tasteten sich beide Mannschaften vorsichtig ab. Den HSG-Frauen gelang zwar das erste Tor, aber kurz danach nahmen die Gäste das Zepter in die Hand und konnten ihrerseits mit 4:1 in Führung gehen. In dieser Phase vertändelten die Gastgeberinnen mehrfach durch ungenaue Zuspiele den Ball oder scheiterten mit unplatzierten und überhasteten Torwürfen.

Ab Mitte der ersten Halbzeit wachten die Gastgeberinnen langsam auf und kämpften sich wieder heran. Vor allem auch deshalb, weil die nach etwa zehn Minuten eingewechselte Torfrau Maria Bunk gleich fünf Würfe der Friedländerinnen in Folge abwehrte. Dies konnte das HSG- Team im Angriff jedoch nicht zu entscheidenden eigenen Treffern nutzen. Durch viele vergebene Chancen und zu wenig Druck auf die gegnerische Abwehr vergab man eine gute Gelegenheit nach der anderen. Immer wieder glichen die Friedländer Frauen danach durch leichte Tore aus, vergaben aber ihrerseits ebenfalls etliche Chancen. So blieb in der Partie eng.

Das setzte sich auch in der zweiten Halbzeit fort. "Es war weiterhin keine geschlossene Mannschaftsleistung erkennbar", sagt HSG-Co-Trainerin Ute Wagner. "Zu wenig Dynamik und Kreativität, zu viele technische Fehler und überhastete Abschlüsse brachten die Friedländerinnen in zahlreichen daraus resultierenden Gegenangriffen in den Vorteil."

Als es rund sechs Minuten vor dem Ende 17:17 stand, trafen die Friedländerinnen zweimal. Die Gastgeberinnen konnten noch einmal verkürzen, ehe die Rot-Weißen in der letzten Minute das 20:18 aus ihrer Sicht erzielten. "Die Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft und sich den Sieg verdient", sagt SSV-Trainer Klinkisch. Sein Team beendet die Rückrunde am Sonnabend (ab 16Uhr) mit der Heimpartie in der Beeskower Halle gegen Tabellennachbar Chemie Guben.

HSG Schlaubetal-Odervorland: Cynthia Rieck, Maria Bunk - Laura Klempin 1, Caroline Tächl 5/2, Nancy Menning, Lysianne Kersten, Jasmin Henkelmann, Lara Reinschke 1/1, Anne Palwitz 1, Marie Drimel 4, Anika Weber, Luisa Lehmann 6/2

SSV Rot-Weiß Friedland: Michelle Schreiber, Nadin Braden - Marilyn Mochow 6/2, Isabell Dittfeld, Vanessa Schreiber 4, Sabine Schumann 1, Sina Just 5, Alicia Arendholz, Maren Melchert, Olivia Braden, Nadine Traube 3/3, Uta Schulz 1, Marie Schur

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