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30.11.2016 14:56 Uhr

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27-Jährige stirbt auf Gelände von autonomem Wohnprojekt

Berlin (DPA) Eine 27-Jährige stirbt am Dienstagabend auf dem Gelände eines autonomen Wohnprojekts. Die Todesursache ist noch unklar. Bei dem Einsatz fühlen sich Rettungskräfte der Feuerwehr nicht mehr sicher. Sie rufen die Polizei.

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Aus bisher ungeklärten Gründen ist eine 27-jährige Frau am Dienstagabend auf dem Gelände eines autonomen Wohnprojekts in Berlin-Mitte gestorben. Sie ist laut einem Polizeisprecher keine Berlinerin. Die Todesursache müsse bei einer Obduktion geklärt werden. Der Einsatz von Rettungssanitätern, die Polizeischutz anforderten, hat inzwischen Kritik ausgelöst.

Sanitäter hatten an der Köpenicker Straße versucht, die Frau zu reanimieren. Sie konnten aber nur noch ihren Tod feststellen. "Die Situation für das Rettungspersonal war bedrohlich", sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Nur wenige Minuten nach ihrem Eintreffen hätten die Kollegen die Polizei gerufen. Immer mehr Schaulustige seien erschienen. Ob es zu Übergriffen kam, konnte er aber nicht sagen.

"Es kann nicht sein, dass Rettungskräfte und Polizisten behindert werden, wenn sie ihre Arbeit machen wollen", sagte der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei, Benjamin Jendro. Aktionen wie diese zeigten, dass einige Menschen die Grundzüge unserer Demokratie nicht respektierten. "Wenn tatsächlich Bewohner des Hauses Rettungskräfte an der Hilfeleistung gehindert haben, ist das ein neuer, trauriger Höhepunkt", sagte Marcel Luthe, innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus.

Aus Sicht der Polizei stellte sich die Lage weniger dramatisch dar: Ein Polizeisprecher bestätigte, dass Kollegen vor Ort waren. Sie hätten aber keine Behinderung der Einsatzkräfte feststellen können.

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