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Meinung

Guido Bohsem 30.11.2016 18:55 Uhr

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Die neue Herausforderung

(MOZ) Es gibt wahrhaft seltsame Dinge in diesen Zeiten. Da arbeiten "Reichsbürger", die den Staat ablehnen, bei der Polizei und Islamisten für den Verfassungsschutz. Aufgeflogen ist der Islamist, weil er sich übers Netz mit einem anderen Verfassungsschützer austauschte, der wiederum nur vorgab, ein Islamist zu sein. Was für ein Durcheinander.

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Guido Bohsem

© privat

Natürlich gab es schon Spione, als Deutschland noch geteilt war und im Zentrum des kalten Krieges stand. Doch die Fronten verliefen übersichtlich. Heute ist das anders, heute herrscht Unübersichtlichkeit. Eine Organisation wie der Verfassungsschutz muss sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher Herausforderungen beschäftigen und ist im Gegenzug natürlich auch Ziel. Nicht nur von Spionen ausländischer Mächte, sondern auch von Islamisten und Rechtsradikalen. Diese Unübersichtlichkeit macht es dem Dienst schwer und hilft seinen Gegnern.

In dem Fall des islamistischen Mitarbeiters haben die Schutzmechanismen funktioniert, wenn auch eher zufällig. Ein anderer Mitarbeiter entlarvte den Mann, anscheinend bevor er Schaden anrichten konnte. Doch der Verfassungsschutz muss in Zukunft deutlich vorsichtiger werden, was die Auswahl seiner Mitarbeiter angeht. Und er muss seine Leute besser im Auge behalten.

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