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Die meisten Brandenburger begrüßen Merkels Kandidatur

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) © Foto: dpa
Ulrich Thiessen / 30.11.2016, 19:06 Uhr
Frankfurt(Oder) (MOZ) Die Brandenburger begrüßen mehrheitlich die vierte Spitzenkandidatur von Angela Merkel für die CDU bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr. 61 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Entscheidung der amtierenden Kanzlerin gut finden. 35 Prozent finden dies dagegen nicht gut. Vier Prozent konnten sich nicht entschieden beziehungsweise machten keine Angaben zu dieser Frage.

Erwartungsgemäß war die Zustimmung bei den Anhängern der CDU mit 91 Prozent am höchsten. Aber auch 62 Prozent derjenigen, die die SPD wählen würden, begrüßen Merkels erneute Kandidatur, 34 Prozent aus dieser Gruppe tun dies nicht. Bei den Linken halten sich Zustimmung und Ablehnung mit 46 zu 47 Prozent nahezu die Waage.

Unter den Anhängern der Grünen ist die Ablehnung mit 57 Prozent schon deutlich größer. Immerhin gab es noch bei 35 Prozent eine Zustimmung. Von den potenziellen AfD-Wählern begrüßen nur 19 Prozent, dass Merkel ihren Hut in den Ring geworfen hat. Bei 72 Prozent stößt dies dagegen auf Ablehnung.

Aufgeschlüsselt nach dem Geschlecht der Befragten zeigt sich, dass die amtierende Kanzlerin mehr Rückhalt bei den Frauen hat. 67 Prozent davon begrüßen ihr erneutes Antreten. Bei den Männern lag die Zustimmung bei 54 Prozent. Brandenburger mit mittlerem oder höherem Bildungsabschluss unterstützen Merkels Entscheidung eher. Bei den Befragten mit Haupt- oder Volksschulabschluss ist die Ablehnung mit 44 Prozent am höchsten.

Die meisten Unterstützer findet die Kanzlerin in der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen. Sie liegt hier bei 63 Prozent. Geringer ist sie mit 58 Prozent in der Gruppe der über 65-Jährigen. Bei den Wählern zwischen 16 und 34 Jahren ist die Ablehnung mit 31 Prozent am geringsten. Allerdings ist hier auch die Gruppe derjenigen, die sich weder dafür noch dagegen aussprachen, mit acht Prozent am höchsten.

Kommentare

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Damian Schnelle 01.12.2016 - 12:34:53

Traue ...

nur der Statistik ... Die letzte große Befragung ging glaube ich heftig daneben. Auch die letzten vor verschiedenen Wahlen in D waren nicht unbedingt treffsicher. Also, wem hilft soetwas? Nur den Parteien.

Karl Heinz Günther 01.12.2016 - 11:26:11

Befragung kann gesteuert werden

Ich kann diesen Befragungsaussagen zu den Parteienkandidaten keinen Glauben schenken, das wird doch oftmals parteigesteuert. Wenn noch nicht einmal Aussagen zur Anzahl und dem Bereich der befragten Personen gemacht werden, ist das für mich wie der Text des Horoskops.

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