to_top_picture
Anmelden
Anmelden

Sonntag, 23. April 2017
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

Oliver Viert 30.11.2016 19:12 Uhr
Red. Bad Freienwalde, freienwalde-red@moz.de

artikel-ansicht/dg/0/

Befreiungsschlag verpasst

Bad Freienwalde (MOZ) Für die Handballer des SV Jahn Bad Freienwalde kam es nun knüppeldick. Der Aufsteiger in die Brandenburgliga musste am neunten Spieltag die höchste Niederlage der bisherigen Spielzeit verkraften. Am Ende verlor der Neuling bei Lok Rangsdorf mit 26:38. Die Generalprobe für das sonnabendliche Heimderby (18 Uhr) gegen den vom Ex-Bad Freienwalder Torsten Raeck trainierten 1. SV Eberswalde ging also gründlich in die Hose.

artikel-ansicht/dg/0/1/1534332/
 

Gefragt: Melanie Baier muss ihrem Team neues Selbstvertrauen einimpfen

© MOZ/Udo Plate

Torhüter Marcus Schultz hatte sich abgemeldet und auch Spielmacher Christian Krause musste auf Grund einer Erkrankung passen und so nahmen nur zehn Kurstädter den Trip zu Lok Rangsdorf an, das sich im Vergleich zum Pokalspiel auf mehreren Positionen verändert präsentierte.

Die Deckung der Rangsdorfer agierte offensiv gegen den Ballführenden. Ergo war aus dem Rückraum wenig zu holen. Auch die Außenpositionen konnten nicht frei gespielt werden. Da die Kurstädter kein Mittel fanden, die Deckung spielerisch zu knacken, verzettelten sie sich häufig in Einzelaktionen. Viele von diesen fanden, wenn auch manchmal glücklich, den Weg ins gegnerische Tor. In der Defensive lief es kaum besser. Jeder deckte seine Position und es wurde kaum ausgeholfen. Rangsdorf spielte einen schnellen Ball und erarbeitete gegen die statisch agierende Jahn-Deckung viele Lücken, die umgehend in Tore umgemünzt wurden. So deutete sich bereits zur Halbzeit beim Stand von 18:13 ein Debakel an.

In der Pausenansprache ermahnte Trainerin Melanie Baier ihre Schützlinge nochmals eindringlich mehr als Mannschaft zu agieren. Allein: Die mahnenden Worte verhallten wirkungslos. Vielmehr dominierten die gastgebenden Rangsdorfer das Geschehen und bauten den Vorsprung auf 26:18 aus. Die Kurstädter spielten in der Folgezeit mit dem Mut der Verzweiflung - vergebens: Trotz aller Jahn-Bemühungen war gegen die Heimtruppe kein Kraut mehr gewachsen und es setzte eine 26:38-Auswärtspleite.

"Die Niederlage ist ärgerlich und darf in der Art und Weise nicht passieren. Wir haben gespielt, als ob wir nicht in die Liga gehören. Das zieht sich momentan durch die letzten drei Spiele. Wir werden in der Woche weiter daran arbeiten, uns spielerisch wieder als Mannschaft zu finden, um dann am Wochenende mit Selbstvertrauen aufzulaufen und den Befreiungsschlag zu landen", bilanzierte eine enttäuschte Melanie Baier.

Jahn Bad Freienwalde: Lars Schäfer, Carl Klemer - Chris Mattias (4), Grzegorz Kowalkowski (4), Oliver Viert (4), Raik Höhne (1/1), Marc Hieronimus, Leon Jagow (2), Eric Sindermann (6/1), Markus Block (5/4)

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Artikel kommentieren   Lesezeichen setzen   Nachricht an die Redaktion   Druckversion

Regionalnavigator

Landkreiskarte Brandenburg Ostprignitz-Ruppin Potsdam-Mittelmark Brandenburg/Havel
MOZ

Ort, PLZ oder Redaktion