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Hauptausschuss empfiehlt Beschlussvorlage / Sanitäranlagen bestehen seit 1985

Kita erhält neue Badezimmer

Alte Sanitäranlagen: Kinder der Kita Sonnenschein putzen sich in den Waschräumen die Zähne.
Alte Sanitäranlagen: Kinder der Kita Sonnenschein putzen sich in den Waschräumen die Zähne. © Foto: MOZ/Birte Förster
Birte Förster / 30.11.2016, 19:13 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Die Kita Sonnenschein in Bad Freienwalde wird modernisiert. Im kommenden Jahr sollen die Sanitäranlagen komplett erneuert werden. Zum Jahresbeginn werden laut Kita-Leiterin Petra Böttcher auch die Arbeiten an den Fußböden starten.

Alter und an vielen Stellen kaputter PVC-Fußboden ist in einigen Räumen der Kita "Sonnenschein" in Bad Freienwalde zu finden. Zu Beginn kommenden Jahres ist es endlich soweit: "Die Fußböden bekommen einen neuen Korkbelag", sagt Petra Böttcher, die die Einrichtung seit 2002 leitet. Seit Jahren stehe das Vorhaben in den Haushaltsplänen der Stadt, so die Kita-Leiterin. Betroffen sind vor allem zwei Gruppenräume, zwei kleine Vorräume sowie der Bewegungsraum in der Einrichtung in der Ringstraße 31, die derzeit insgesamt 165 Kinder besuchen.

Eine komplette Erneuerung benötigen aber auch die Sanitäranlagen im Kita- sowie im Hortbereich. Seit der Gründung der Kita im Jahre 1985 seien die Waschräume nicht mehr saniert oder gar ausgetauscht worden, erklärte Petra Böttcher. Das Problem sei der Stadt sei längerer Zeit bekannt. Für eine entsprechende Beschlussvorlage sprachen sich am Dienstag die Mitglieder des Hauptausschusses einstimmig aus. Allerdings unter Vorbehalt, denn ausschlaggebend sind auch noch die Beratung und Beschlussfassung des Bauausschusses, der sich dem Thema in der Sitzung am 8. Dezember widmet.

Die Maßnahme sei planmäßig im Haushaltsjahr 2016 vorgesehen gewesen. Durch einen Personalwechsel in der Stadtverwaltung hätte sich die Umsetzung aber verschoben, begründete Bauamtsleiter Rainer Texdorf. Neben der Sanierung der Sanitäranlage sei auch die Erneuerung der Grundleitungen geplant, außerdem stünden kleinere Malerei- und Tischlerarbeiten an, so Texdorf. Auch die heizungstechnischen Anlagen sollen im gleichen Zuge ausgetauscht werden.

Nach einer Ausschreibung haben sich laut Texdorf drei Firmen beteiligt. Wenn der Bauausschuss und die Stadtverordnetenversammlung dem zustimmen, geht der Auftrag an die Firma Reiniger. Knapp 88000 Euro betragen die Kosten voraussichtlich.

Die Vorbereitungen für Bauarbeiten in den Waschräumen der Kita würden bereits laufen, so die Leiterin. Für wann genau die Umsetzung geplant sei, sei derzeit allerdings noch offen. Fest steht nur, dass die Fliesen, Waschbecken und WCs komplett ausgetauscht werden müssten, betont Petra Böttcher. Ziel sei es, diese einem neuen und modernen Standard anzupassen. Die Abnutzung ist schließlich weit fortgeschritten: "Die haben schon einige Kinder benutzt", beschreibt die Kita-Leiterin.

Die Kita während der Bauarbeiten zu schließen, sei nicht nötig, erklärt Petra Böttcher. Der Kita-Betrieb würde wie gewohnt weiter laufen, "in vernünftiger Absprache mit den ausführenden Firmen". Nicht alle auf einmal, sondern nach und nach würden die Sanitäranlagen erneuert werden, sodass die Kinder jeweils die Waschräume auf den anderen Ebenen benutzen könnten, so Böttcher. Ähnliches gilt für die Arbeiten an den Böden. Nur auf den Sport- und Bewegungsraum müssten die Kinder dann für eine Weile verzichten. "Da sehen wir kein Problem", betont die Kita-Leiterin. Schließlich wünsche sich die Einrichtung bereits seit Langem, dass die nötigen Arbeiten endlich durchgeführt werden.

Wichtige Bauarbeiten in und am Gebäude haben aber bereits dieses Jahr stattgefunden. "Wir hatten im Sommer das Glück, dass wir eine neue Dacheindeckung bekommen haben", freut sich Petra Böttcher. Außerdem wurde die Einrichtung im vergangenen Jahr mit neuen Fenstern ausgestattet. Auch diverse Malerarbeiten seien bereits durchgeführt worden und einige Räume erhielten eine Akustik-Decke, so die Leiterin der Einrichtung, die sich in der Trägerschaft der AWO befindet. Aufgrund der Einbrüche in der vergangenen Zeit sei zudem eine Alarmanlage installiert worden.

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