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Uwe Spranger 30.11.2016 19:37 Uhr
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de

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Radweg-Förderung zugesagt

Strausberg (MOZ) Das Land Brandenburg will den geplanten Radweg zwischen Strausberg und Gielsdorf zu großen Teilen finanzieren. Dies wurde den Städten Strausberg und Altlandsberg jetzt bei einem Gespräch in Aussicht gestellt. Strausberg bereitet nun weitere Schritte vor.

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"Unterstützung des straßenbegleitenden Radwegs von Gielsdorf nach Strausberg" war der Tagesordnungspunkt am Dienstagabend im Strausberger Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr überschrieben. Inhaltlich ging es darum, dass die Stadt die auf ihrer Gemarkung liegenden für den Radwegebau erforderlichen Flächen erwirbt und im Vorfeld dazu Gutachten erstellen lässt, wie hoch Entschädigungen von Eigentümern oder Pächtern ausfallen.

"Das Land wird sich einbringen", berichtete Bürgermeisterin Elke Stadeler nun im Ausschuss über eine Gesprächsrunde von Altlandsberg und Strausberg mit dem Landesbetrieb Straßenwesen vor wenigen Tagen. Und konnte noch mit einem Paukenschlag aufwarten: Für die rund 1,5 Kilometer lange Strecke außerhalb der Orte sei eine hundertprozentige Förderung zugesichert worden, vermeldete sie. Insgesamt sind für den Radwegebau Kosten von rund 800 000 Euro veranschlagt.

Voraussetzung für die Realisierung ist allerdings der Grunderwerb. Nachdem vor einiger Zeit Gespräche mit einigen Eigentümern an deren Forderungen zu scheitern drohten, hatte sich die Stadt Altlandsberg um diese Fälle gekümmert und eine Einigung erzielt, wie Bürgermeister Arno Jaeschke bereits im November mitgeteilt hatte. Notarverträge sollten nach seinen Angaben Ende 2016 oder Anfang 2017 unterzeichnet werden.

Somit verbleiben für Strausberg nunmehr Teile von neun Grundstücken. Ein Besitzer wolle nur sein komplettes Flurstück abgeben, hieß es. Dabei handelt es sich um Wald, der dem Stadtforst zugeordnet werde solle.

In dem Falle werde der Preis nach dem aktuellen Richtwert aus dem Grundstücksmarktbericht für den Landkreis berechnet. Für alle anderen Flächen werde ein Gutachten zur Verkehrswertermittlung erstellt, wofür im Haushalt eine Position veranschlagt ist.

Strausbergs Bürgermeisterin erinnerte daran, dass das Land per Gesetz für die straßenbegleitenden Radwege an Landesstraßen zuständig sei. Man hatte dies in Schreiben und bei Gesprächen auch ausdrücklich angemahnt. Insofern wäre die Förderung folgerichtig. Strausberg sei lediglich bei der Verbindung in den eigenen Ortsteil Hohenstein im Sinne seiner Bürger von dieser Linie abgewichen.

Auf jeden Fall gab es im Ausschuss positive Resonanz auf die Mitteilung. "Eine gute Sache", befand zum Beispiel Ralf Bernau, sachkundiger Einwohner und Verkehrswacht-Mitglied. Endlich gebe es Aussicht, dass man mit dem Rad gefahrlos in den Nachbarort gelangen könne. Und Andreas Fuchs (CDU) schickte einen Dank "an alle, die sich dafür eingesetzt haben".

Der Weg wird von den Gielsdorfern seit den 1990er-Jahren gefordert - gerade auch, weil Kinder aus dem Ortsteil in Strausberg zur Schule gehen.

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