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Tim erweist sich als kleine Kampfmaschine

Matthias Schwarz / 30.11.2016, 20:20 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) Mit fünf Judoka der Altersklassen U 10/U 12 reiste Blau-Weiß Schwedt am ersten Adventswochenende zum Wettbewerb in den Norden von Berlin - das Quintett kehrte durchweg mit Medaillen vom Turnier zurück.

Beim Hennigsdorfer Judoverein trafen sich Starter aus zwölf Brandenburger und Berliner Vereinen zum Pokalturnier. Es galt, den Leistungsstand im Hinblick auf die Wettkampfsaison 2017 zu testen. Aus Schwedt waren Arne Frey, Robert Bröske und Tim Werth (alle U 10) sowie Jakob Gröschel und Bela Kasch (beide U 12) ausgewählt worden, da sie sich durch hervorragende Trainingsleistungen ausgezeichnet hatten. Alle fünf Kämpfer bewiesen, dass sie dem hohen Niveau standhalten konnten - sogar jene, die in einer neuen Altersklasse antraten. Arne Frey (7 Jahre) und Jakob Gröschel (10) waren in ihren Altersklassen jeweils die Jüngsten.

Die Schwedter hatten jeweils Pools mit vier oder fünf Judoka. Erstes Edelmetall eroberten Jakob Gröschel und Arne Frey. Beide holten Bronze. Sogar Silber erstritt sich Robert Bröske. Nachdem er zum Auftakt unterlag, lief er zu guter Form auf, musste jedoch im zweiten Kampf durch eine Hantei-Entscheidung (Unentschieden) wieder Punkte abgeben. Letztlich gewann er mit Ippon den letzten Kampf und sicherte sich dadurch genügend Punkte, um als Zweiter das Siegerpodest zu betreten.

Für Bela Kasch gab es ebenfalls Bronze. In seinem Pool waren technisch versierte Gegner, doch Bela konnte sich tapfer bewähren. Gleich im ersten Kampf dominierte er mit zwei Wurfansätzen, die ihm zur Führung verhalfen. Der Gegner im zweiten Kampf (der spätere Sieger aus Berlin) ließ dem Schwedter kaum eine Chance - einfach zu hoch war das technische Repertoire. Doch damit hatten die Verantwortlichen gerechnet und Platz 2 als Ziel ausgegeben. Im dritten Kampf war die Silbermedaille für Kasch zum Greifen nah. Immer wieder attackierte er den Gegner vom Hennigsdorfer Verein, verwirrte durch links angesetzte Techniken und lag mit einer kleinen Wertung vorn. Dann versuchte er in einer ungünstigen Situation eine Übersteigetechnik nach hinten links, die der Gegner gnadenlos blockte. Er schickte Bela auf die Matte und verwies ihn somit auf Rang 3.

Als wahre Kampfmaschine erwies sich Tim Werth. Zwar waren die Abwürfe nicht perfekt, doch Tim blieb wie eine Klette im Übergang zum Boden an seinen Gegnern und zerrte sie in den Haltegriff. In drei Kämpfen boxte er sich durch und ließ seine Kontrahenten am Ende deutlich zurück. Durch diesen großen Siegeswillen sicherte sich Tim Platz eins und die Goldmedaille.

Je ein Sieg und ein zweiter Rang sowie dreimal Bronze waren am Ende die schöne Bilanz für die Oderstädter. Am 11. Dezember werden sie dann selbst Gastgeber zum 2. Schwedter Nikolausturnier in der Sporthalle am Aquarium sein. Über 60 Meldungen aus Schwedt und Angermünde liegen bereits vor.

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