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Silke Stutzke erobert Algarve

Toller Abschluss: Beim 50-Kilometer-Lauf im Rahmen der WM sicherte sich Silke Stutzke mit einer Zeit von 5:08 Stunden den Silberpokal.
Toller Abschluss: Beim 50-Kilometer-Lauf im Rahmen der WM sicherte sich Silke Stutzke mit einer Zeit von 5:08 Stunden den Silberpokal. © Foto: privat
Jörg Stutzke / 30.11.2016, 20:28 Uhr
Los Alcázares/Klosterfelde (MOZ) Einfach zu Hause rumsitzen, das ist nicht die große Stärke der Klosterfelder Ultra-Läuferin Silke Stutzke. Sie läuft lieber. Auch dann, wenn die aktuelle Wettkampf-Saison eigentlich schon vorbei ist. Ihr Ziel am Ende das Laufjahres 2016: ein 50-km-Abenteuer an der spanischen Algarve.

Eine lange Saison liegt hinter Silke Stutzke. Zwölf Ultra-Läufe hat sie in den Beinen gehabt - darunter den Baltic-Run mit seinen 325 km -, dazu noch den einen oder anderen Marathon. Trotzdem hat sie sich dazu entschieden, die Reise nach Spanien anzutreten, um dort im Rahmen der WM den offenen Lauf über 50 km zu bestreiten. Zu verlockend war es, noch einmal in kurzen Hosen und im leichten Shirt auf die Strecke zu gehen.

Etwas wehmütig ist die Klosterfelderin aber schon aufgebrochen, denn dafür musste sie auf die Sportlergala verzichten. Auf der wurden jüngst die Barnimer Sportler des Jahres gekürt. Und normalerweise ist Silke Stutzke dort Stammgast. Sie freut sich auch immer drauf, immerhin ist die Sportgala gut geeignet, um sich eine Belohnung für unzählige Trainingsstunden bei Wind und Wetter zu gönnen. Da aber beides am gleichen Wochenende stattfand, ließ es sich nicht ändern.

Nur per Videobotschaft wurde Silke Stutzke bei der Sportgala zugeschaltet, bei der sie in der Kategorie Sportlerinnen über 18 auf den Bronze-Platz kam.

Mit dem Flieger düste die Klosterfelderin an die spanische Algarve. Die Mittelmeerregion empfing die Sportler dort mit milden 18 Grad.

Am ersten Tag ging es noch einmal auf einen kurzen Lockerungslauf, die Sonne strahlte und machte Vorfreude auf den Wettkampftag. Start war bereits morgens um 7 Uhr. Der Parcours war sehr schön. Es waren fünf Runden zu je 10 km zu absolvieren, die zu großen Teilen direkt an der Strandpromenade verliefen. Schon auf der ersten Runde bot sich den Läufern ein phänomenaler Sonnenaufgang.

Bei einem solchen Panorama zu laufen, ist auch für jemanden, der schon sehr viele Wettkämpfe bestritten hat, etwas Besonderes. Man bekommt die Naturschönheit durchaus mit.

Der Kurs war etwas hakelig, mit einigen Spitzkehren. Zudem war der Untergrund an der Strandpromenade, bestehend aus kleinen Pflastersteinen, auch nicht ganz optimal.

Silke Stutzke lief in der ersten Hälfte des Rennens aber noch leicht und locker. In der zweiten Hälfte merkte sie dann doch die lange Saison in den Beinen, ließ sich aber den zweiten Platz, auf dem sie lag, bis zum Ende nicht mehr nehmen.

Kurz vor dem Ende gab es dann auch noch ein kleines Gewitter mit kräftigem Regen, aber da befand sich Silke Stutzke schon beinahe auf der Zielgeraden. Nach 5:08 Stunden war das Rennen für die Barnimer Ultra-Läuferin beendet.

Sie kann nun die Saison mit einem schönen Ergebnis und einem großen silbernen Pokal abschließen und sich für 2017 neue Ziele setzen.

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