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Dietmar Rietz 30.11.2016 20:35 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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"Die Lage ist wirklich top"

Schwedt (MOZ) Die ersten Eigenheimbauer auf dem neuen Wohngebiet "Am Aquarium" können loslegen. Bürgermeister Jürgen Polzehl überreichte dieser Tage zwei Familien die Baufreigabe.

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Es kann losgehen: B├╝rgermeister J├╝rgen Polzehl ├╝bergibt an die Ehepaare Cindy und Ronny Kotula sowie Aileen und Jens Bovermin die Baufreigabe zur Errichtung eines Eigenheims im neuen Gebiet "Am Aquarium".

© MOZ/Dietmar Rietz

Das neue Wohngebiet liegt mitten im Herzen der Stadt. Schwimmbad, Schulen, Kitas, Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten gibt es quasi vor der Haustür. Bürgermeister Jürgen Polzehl meint: "Besser geht es in Schwedt nicht."

Die Stadt hat 2,2 Millionen Euro aus der eigenen Tasche hier in die Erschließung des jüngsten Eigenheimgebietes investiert. Die Erschließungsleistungen von den Stadtwerken und dem Zweckverband Ostuckermärkische Wasserversorgung und Abwasserbehandlung kommen noch obendrauf.

Anfang Dezember beginnt der erste Bauabschnitt. Der zweite Ende Mai. Oberbauleiter Rainer Fechtner von der Schwedter Tief- und Straßenbau GmbH versicherte: "Wir bleiben in dem uns vorgegebenen Zeitfenster." Er wünschte den Bauherren Glück im neuen Zuhause.

"Die Lage ist wirklich top!" - Da sind sich Cindy (38) und Ronny Kotula (39) einig. Das Ehepaar hatte das Los Nummer 9 gezogen und will jetzt bauen. Vom Bürgermeister gab es am Montag dafür die Baufreigabe. Sie ist Kauffrau, er Angestellter, der zur Arbeit nach Berlin pendelt. Beide wohnen bislang mit ihren Zwillingskindern in Groß Pinnow. Warum wollen Sie vom Dorf in die Stadt wechseln? Cindy Kotula: "Was wir bald vor der Haustür haben, fehlt auf dem Dorf. Außerdem ist unsere Kita in Schwedt, der Kinderarzt auch. Wir sparen künftig viel Fahrzeit. Außerdem leben die Schwiegereltern dann in der Nähe. Das macht für uns, die wir arbeiten gehen, vieles leichter. Das ist uns auch den relativ hohen Quadratmeterpreis wert." Ehemann Sven glaubt, dass es dann auch mit dem Pendeln nach Berlin zur Arbeit leichter wird.

Auch Aileen (26) und Jens Bovermin (30) freuen sich über die Baufreigabe. Für den Ehemann war es wie ein Geburtstagsgeschenk. Der Leipa-Papiermacher feierte Mittwoch seinen 30. Geburtstag. "Wir wollen unbedingt in Schwedt bleiben, wir sind hier aufgewachsen", verrät Aileen Bovermin, die im Kundenzentrum der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft arbeitet. "Wir wollen im Herbst einziehen und das nächste Weihnachtsfest in den eigenen vier Wänden feiern."

Vier Wochen ungefähr war die Karl-Teichmann-Straße zwischen Kreuzung Heinersdorfer Damm und Kreuzung Werner-Seelenbinder-Straße gesperrt. Die Schwedter Tief- und Straßenbau GmbH hatte im Auftrag der Stadt die Straßenanbindung von der neuen Eigenheimsiedlung Am Aquarium zur Karl-Teichmann-Straße gebaut. Neben der neuen Zufahrt zum Eigenheimgebiet sind auf der Karl-Teichmann-Straße eine zusätzliche Abbiegespur sowie eine Querungshilfe für Fußgänger angelegt worden.

Anfang Februar hatte die Erschließung des neuen Wohngebietes "Am Aquarium" mit dem Fällen von Bäumen und dem Entfernen von Strauchbewuchs begonnen. Insgesamt waren 170 Bäume gefällt worden. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur wurde die Neupflanzung von 45 Bäumen im Wohngebiet "Am Aquarium" geplant, Heckenpflanzungen und die Entsiegelung von Flächen außerhalb des Planbereiches. So am ehemaligen Zollhof und in den ehemalige Wohnquartieren im Stadtteil Waldrand und Waldbad.

Das neue Eigenheimgebiet entsteht auf dem Gebiet der früheren Festwiese. Es handelte sich hierbei um eine innerstädtische, zum überwiegenden Teil brachliegende Fläche westlich des Schwedter Stadtzentrums in der Nähe des Freizeitbades "Aquarium" mit einer Größe von gut sieben Hektar. Hier entstehen jetzt 50 Eigenheime mit der Zufahrt über die Karl-Teichmann-Straße. Die Grundstücksgröße liegt zwischen 550 und 1000 Quadratmetern.

Der Quadratmeterpreis war mit 64 Euro festgesetzt worden. Zusätzlich haben Häuslebauer hier einmalig je Grundstück abhängig von der Grundstücksgröße zwischen 1000 Euro und 2000 Euro für Vermessungskosten zu zahlen.

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