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Doris Steinkraus 02.12.2016 06:15 Uhr
Red. Seelow, seelow-red@moz.de

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Rote Schleifen als Zeichen der Solidarität

Seelow (MOZ) Viele winken ab, als Kristy Augustin und Alexander Lehmann sie an diesem Morgen auf dem Seelower Marktplatz ansprechen. Die CDU-Landtagsabgeordnete ist zum zweiten Mal mit dem Vorsitzenden des Seelower Jugendrates Alexander Lehmann unterwegs, um auf die Thematik Aids aufmerksam zu machen. Das interessiere sie nicht, sagen viele, wollen auch keine der roten Schleifen, die weltweit als Symbol der Solidarität mit Aids-Kranken steht. Die meisten wissen nicht, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1988 den 1. Dezember zum Welt-AIDS-Tag erklärt hat. "Die noch immer steigenden Zahlen der HIV-Neuinfektionen zeigen, dass die AIDS-Epidemie nach wie vor  anhält und die tödliche Krankheit noch lang nicht bekämpft ist", weiß Kristy Augustin. Nur, wenn mal wieder ein Promi, der an der folgenschweren Krankheit leidet, in die Schlagzeilen kommt, gebe es mal wieder einen Aha-Effekt.

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Aufklärung und Austausch: Kristy Augustin und Alexander Lehmann mit Händler Cornelius Ludwig (l.) im Gespräch.

© MOZ/Doris Steinkraus

Viele würden glauben, dass Aids kein Thema mehr ist. Die Abgeordnete bedauert es, dass in den Schulen auch nur noch wenig darüber gesprochen wird. "Bei uns war im Unterricht ein HIV-Infizierter und hat über sich und die Krankheit erzählt. Das hat alle bewegt und auch nachgewirkt", sagt sie.

Mit ihrer Aktion möchte sie helfen aufzuklären und sich mit dem Thema zu beschäftigen. In Potsdam würden sich viele Abgeordnete in Aktionen der Aidshilfe einreihen. Sie finde es wichtig, auch im ländlichen Raum vor Ort zu sein. Der 1. Dezember gilt nicht nur als Tag der Aufklärung, sondern auch der Solidarität mit den HIV-Infizierten, AIDS-Kranken und den ihnen nahestehenden Menschen. Kristy Augustin und Alexander Lehmann haben eine verblompte Spendenbüchse dabei. Die Abgeordnete hofft, dass noch einige ihr Herz öffnen und sie füllen helfen. Sie wird die Büchse der Aidshilfe in Potsdam übergeben, die damit Veranstaltungen organisieren kann.

Markthändler Cornelius Ludwig sucht sofort ein paar Münzen zusammen und steckt sie in die Spendenbüchse. Ja, das Thema werde oft ausgeblendet, die Menschen würden sich zu wenig interessieren, bedauert er. Und wünscht den beiden noch viele aufmerksame Zuhörer.

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