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Telekom nimmt in Beeskow Netz in Betrieb / 50-100 Megabit möglich

Schnelles Internet liegt jetzt an

Dünne Glasfaserkabel ersetzen dicke Kupferleitungen: Sven Nitze (l.) und Raik Schmidt (r.) von der Telekom präsentieren Bürgermeister Frank Steffen einen der neuen Verteilerkästen.
Dünne Glasfaserkabel ersetzen dicke Kupferleitungen: Sven Nitze (l.) und Raik Schmidt (r.) von der Telekom präsentieren Bürgermeister Frank Steffen einen der neuen Verteilerkästen. © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Ruth Buder / 02.12.2016, 06:23 Uhr
Beeskow (MOZ) Beeskow ist jetzt inklusive seiner Ortsteile flächenmäßig mit schnellem Breitband-Internet versorgt. Am Donnerstag hat Sven Nitze vom Telekom-Regionalvertrieb Ost in Anwesenheit von Bürgermeister Frank Steffen und Vize-Bürgermeisterin Kerstin Bartelt symbolisch den letzten Schaltkasten in Betrieb genommen. Insgesamt 3900 Haushalte und Betriebe wurden mit Anschlussmöglichkeiten versorgt. Dazu wurden 20 Verteilerkästen in der Stadt und ihren Ortsteilen aufgestellt und zehn Kilometer Glasfaserkabel installiert. Die Investitionssumme liegt laut der Telekom "im hohem sechsstelligen Bereich." Der Ausbau erfolgte ohne Fördermittel. Dank neuartiger Vektor-Technologie können Daten in einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde aus dem Internet geladen werden.

Nun haben die Kunden die Möglichkeit, einen Anbieter auszuwählen, und den neuen Internet-Anschluss zu beantragen. Hierzu wurden zwei Fachhändler im Ort geschult. Dies sind die Telefonwelt in der Berliner Straße 12 und die Firma Herok am Markt 8.

Beeskows Bürgermeister Frank Steffen lobte die neue technische Ausstattung. Zeitgemäße Internetanschlüsse seien inzwischen ein handfester Standortfaktor. "Genauso wichtig, wie bisher Strom und Wasser." Die meisten am Zuzug interessierte Familien oder Unternehmen würden sich ausdrücklich über die Internetverbindung vor Ort erkundigen.

Einige der neuen Schaltkästen sind indes regelrechte kleine Kunstwerke. Die Stadt hat eine Firma beauftragt, die Kästen mit hübschen Graffitis aufzuwerten und so Schmierereien vorzubeugen.

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