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Matthias Henke 02.12.2016 06:45 Uhr
Red. Gransee, lokales@gransee-zeitung.de

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Gransee: Erst die Straße, dann das Gewerbe

Gransee (GZ) Das Granseer Gewerbegebiet Nordost hat seine Kapazitätsgrenze erreicht, ein weiteres am Kraatzer Weg ist daher in Planung. Für die verkehrstechnische Erschließung dieses Gewerbegebietes "Südost" ist eine Verbindungsstraße zwischen Kraatzer Weg und Landesstraße vorgesehen. 2017 könnten die Bagger schon rollen.

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Noch ist Fantasie gefragt: Zwischen Kraatzer Weg und Templiner Chaussee sollen sich Firmen ansiedeln.

© MZV

Einen Überblick darüber verschaffte Nico Zehmke, Abteilungsleiter Bauen und Planen in der Amtsverwaltung Gransee, den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung, Ordnung und Verkehr bei deren jüngster Zusammenkunft.

Dabei wurde am östlichen Ende von Gransee in der jüngeren Vergangenheit bereits fleißig gebaut. 2015 wurde der erste Abschnitt der Templiner Straße nebst der Mühlenstraße fertiggestellt. In diesem Jahr wurde vom Landesbetrieb Straßenwesen der zweite Abschnitt der Templiner Straße bis zur Einmündung Gewerbegebiet Nordost in Angriff genommen. Der erste Bauabschnitt für den neuen Parkplatz am Granseer Bahnhof, östlich der Schienen, nähert sich ebenfalls seiner Vollendung. Noch sind Bäume zu pflanzen und Fahrradbügel zu installieren.

Die Straße durch das künftige Gewerbegebiet, die nun Thema war, soll zwischen der Firma Hanke Landtechnik und den letzten Häusern in Richtung Kraatz vom Kraatzer Weg abzweigen in einer leichten Kurve an die L 22 heranführen, wo sie unweit der Zufahrt zum Gewerbegebiet Nordost auf diese trifft.

Die Fahrbahn werde von 43Bäumen gesäumt, jedoch nicht von einem Gehweg, erläuterte Zehmke. Die Entwässerung erfolge über ein Grabensystem. Einerseits werde damit einem benachbarten Feuchtbiotop Wasser zugeführt. Des Weiteren werde ein Regensammelbecken angelegt, aus dem das Wasser in einen vorhandenen Abfluss im bestehenden Gewerbegebiet geleitet werde, so dass keine zusätzlichen Einlass-Stellen angelegt werden müssen. "Wir haben uns fest vorgenommen, das 2017 umzusetzen - vorbehaltlich der Finanzierung", so Zehmke, der noch keine Angaben zu den Kosten machte. Der Haushalt für das kommende Jahr ist erst noch zu beschließen. Fördermittel aus dem Topf Kommunaler Straßenbau seien aber beantragt. Anmerkungen vonseiten der Ausschussmitglieder betrafen laut Zehmke unter anderem Lkw-Stellplätze entlang der Straße. Im Gewerbegebiet Nordost gibt es solche, dort allerdings aber keinen Durchgangsverkehr. Jedoch werde man dies noch einmal mit den Planern besprechen, ob es möglich ist, solche einzurichten, so Zehmke weiter.

Außerdem möge über eine alternative Bushaltestelle nachgedacht werden, da die bisherige am Kraatzer Weg wegfiele, wenn die Granseer Pläne weiter fortschreiten. Denn nach der Volledung des zweiten Bauabschnittes am neuen Parkplatz am Bahnhof soll die Straße am Güterbahnhof nicht mehr für den Durchgangsverkehr vorgesehen sein.

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