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Kai-Uwe Krakau 02.12.2016 06:45 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

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Strom-Tanke für Drahtesel

Werneuchen (MOZ) Die Kommune an der B 158 setzt auf die Elektromobilität: Nach umfangreicher Diskussion in den Ausschüssen hat die Stadtverordnetenversammlung Werneuchen mehrheitlich den Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur beschlossen. Die Entscheidung fiel vorbehaltlich der Bewilligung von Fördermitteln über das LEADER-Programm.

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Grundlage der Pläne ist ein Konzept, das die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Barnim im Jahr 2015 erarbeiten ließ. Inzwischen befindet es sich vielerorts in der Umsetzung. Für die finanzielle Förderung des Vorhabens in Werneuchen gab es von der LAG bereits ein positives Votum. Die Kommune kann nun den entsprechenden Antrag noch bis zum Jahresende stellen. "Das werden wir auch tun", versicherte Bürgermeister Burkhard Horn am Donnerstag. Insgesamt wird von einer Investition in Höhe von 40000 Euro ausgegangen. Die Förderung liegt bei 75 Prozent, die Stadtkasse müsste demnach 10000 Euro tragen.

Verwaltungschef Horn kündigte zudem eine Änderung in der ursprünglichen Planung an. Zunächst war vorgesehen, am Marktplatz eine AC-Ladesäule bis 22 kW für Elektrofahrzeuge zu errichten. "Inzwischen hat sich ein Autohaus bei uns gemeldet, das eine solche Anlage aufstellen möchte", sagte Horn. Es mache daher wenig Sinn, wenn die Kommune diesen Plan weiter verfolge. "Wir werden nun nach weiteren ein oder zwei Standorten für E-Bike-Ladestationen suchen", so der Linken-Politiker.

Insgesamt hatte die Verwaltung - vorrangig unter touristischen Aspekten - sechs Standorte ausgesucht. So sollen am Werneuchener Bahnhof zwei Fahrradboxen und eine Lade stele entstehen. Die Kosten liegen dort bei rund 9200 Euro. Ferner sind je eine Stele für E-Bikes und Pedelecs am Marktplatz sowie an den Gaststätten in Krummensee, Tiefensee ("Spitzkrug") und Seefeld ("Zur Fischerhütte) vorgesehen. Dort müssten je rund 5200 Euro investiert werden.

"Wir wollen andere Anbieter ermuntern, sich ebenfalls an der Ladeinfrastruktur zu beteiligen", betonte Bürgermeister Horn.

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