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Stegbau startet mit erstem Rammschlag

Bagger im Einsatz: Bernd Köppe bedient die Maschine, Frank Borg (im Wasser, links) und Jens Rost sorgen dafür, dass der erste Pfahl an der richtigen Stelle gesetzt wird.
Bagger im Einsatz: Bernd Köppe bedient die Maschine, Frank Borg (im Wasser, links) und Jens Rost sorgen dafür, dass der erste Pfahl an der richtigen Stelle gesetzt wird. © Foto: MOZ/Sven Klamann
Sven Klamann / 02.12.2016, 06:48 Uhr
Eberswalde (MOZ) Mit dem ersten Rammschlag haben am Donnerstagvormittag die Bauarbeiten für einen Steg an der Stadtpromenade begonnen. Wasserwanderern auf dem Finowkanal soll fortan das Anlegen im Stadtzentrum ermöglicht werden.

Den Startschuss für die Investition hat auch Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski verfolgt, der zugleich der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal vorsteht, die mit vielen Verbündeten gerade darum kämpft, dass die mehr als 400 Jahre alte Wasserstraße durchgängig schiffbar bleibt. "Der Finowkanal ist eine wichtige Lebensader für die Stadt - und das soll auch so bleiben", sagte der Bürgermeister. Der Stegbau sei da zwar ein kleiner, aber guter Schritt, weil so ein Zeichen gesetzt werde. Nachdem die Stadtpromenade 2014 eingeweiht worden sei, hätten viele Eberswalder schnell angemerkt, dass eine Möglichkeit für Wassersportler fehle, dort anzulegen.

Als Dienstleister für die KAG ist der Europäische Regionale Förderverein mit Sitz in Pinnow, Uckermark, aktiv, dessen Geschäftsführer Danko Jur den ersten Rammschlag "ein erfreuliches Ereignis" nannte. Der Steg werde 46 237 Euro brutto kosten, davon würden 10 000 Euro auf die Planung entfallen. Das Geld dafür komme komplett vom Landkreis Barnim.

Bürgermeister und Geschäftsführer kündigten an, dass im Stadtgebiet nach Möglichkeit weitere Anlegestege für Wassersportler errichtet werden sollen. Dies sei in erster Linie eine Frage der Finanzierung.

Das mit dem Stegbau an der Stadtpromenade beauftragte Unternehmen, die Ingenieur-, Wasser- und Tiefbau GmbH (IWT)mit Sitz in Frankfurt (Oder) geht davon aus, seine Arbeit in maximal zwei Wochen abschließen zu können. "Zunächst werden zehn je fünf Meter hohe, im Durchmesser 25 Zentimeter dicke Pfähle aus recyceltem Kunststoff vier Meter tief in den Boden des Finowkanals gerammt", sagte Kay Herrmann. Geschäftsführer der IWT. Auch der eigentliche Steg, anderthalb Meter breit und zehn Meter lang, bestehe aus diesem Material, das ausgesucht wurde, weil es langlebig und wartungsfrei sei.

Für das korrekte Setzen der Rammpfähle waren die IWT-Mitarbeiter Frank Bork und Jens Rost in Wathosen ins Wasser gestiegen. Im Bagger saß der Baumaschinist Bernd Köppe.

Der Geschäftsführer des Fördervereins teilte am Rande des ersten Rammschlags mit, dass die KAG den Kanuverleih an der Bergerstraße 99 zum Jahresende von dem Niederfinower Unternehmen Triangel Tours übernehmen werde. So sei ein nahtloser Weiterbetrieb gesichert.

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