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Ruth Buder 02.12.2016 06:55 Uhr
Red. Beeskow, beeskow-red@moz.de

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Kreistag beschließt Schulneubau

Beeskow (MOZ) Die Fürstenwalder Spree-Oberschule wird an einem anderem Standort (Beeskower Chaussee) ein neues, größeres Gebäude und eine Turnhalle erhalten. Die Abgeordneten des Kreistages fassten mit einer Gegenstimme und vier Enthaltungen einen Grundsatzbeschluss für den Neubau, der rund 18 Millionen Euro kosten soll.

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Gegen die Investition stimmte der Schöneicher Philip Zeschmann (BVB/Freie Wähler). Er beklagte erneut, dass der Kreis die Spree-Oberschule in angeblich ordentlichem Zustand von der Stadt Fürstenwalde in seine Trägerschaft übernommen habe und nun vor einer Rieseninvestition stehe. "Und das bei einem sehr angespannten Haushalt. Seien sie vernünftig", appellierte Zeschmann an die Abgeordneten, denn durch den "absurden kostenmäßigen Umfang" würden andere Dinge nicht realisiert werden können.

Zeschmann hatte auch kritisiert, dass die Schule möglicherweise zu groß - für 450 Schüler (jetzt 330) - konzipiert sein könnte. Darauf erwiderte Ingrid Siebke (SPD), Vorsitzende des Bildungsausschusses, dass die Schüler für die neue Schule bereits geboren seien. Der Ausschuss habe sich gründlich mit der Investition befasst, sie sei "weder leichtsinnig noch unverantwortlich".

Mit einer ganz neuen Idee überraschte der Fürstenwalder Stephan Wende (Die Linke). Er sprach davon, dass der Kreis eine große Chance verpasst habe, "etwas Großes" zu schaffen. Nämlich den Bau eines Schulzentrums, in dem Grund- und Oberschule integriert seien. "Denn die in der Nähe liegende Goßmann-Grundschule platzt aus allen Nähten." Wende musste sich vorwerfen lassen, mit seinem Vorschlag zu spät zu kommen. Wenn ein Schulzentrum gewünscht worden wäre, hätte die Stadt Fürstenwalde auf den Kreis zukommen müssen, nicht umgekehrt, betonte Landrat Manfred Zalenga.

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