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14.01.2017 16:37 Uhr - Aktualisiert 14.01.2017 16:00 Uhr

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Dahlmeier Dritte im Ruhpolding-Sprint

Ruhpolding (dpa) Auch wenn Laura Dahlmeier an ihren beiden großen Rivalinnen Kaisa Mäkäräinen und Gabriela Koukalova nicht vorbei kam, war Deutschlands neuer Biathlon-Star «super happy». Platz drei im Ruhpolding-Sprint bescherte der 23-Jährigen den bereits siebten Podestplatz der Saison.

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Magdalena Neuner ist von Laura Dahlmeier und deren Leistungen angetan.

© dpa

Gleich eine halbe Minute war die Finnin Mäkäräinen im Schneetreiben schneller unterwegs. Und weil auch Weltcup-Spitzenreiterin Gabriela Koukalova aus Tschechien am Schießstand fehlerfrei blieb und gut acht Sekunden schneller war, wurde es nichts mit dem ersehnten Heim-Sieg in der ChiemgauArena. «Kaisa war in einer Super-Laufform», sagte Dahlmeier. Starke Sechste wurde die am Schießstand ebenfalls fehlerfrei gebliebene Franziska Hildebrand.

Mäkäräinen freute sich nach ihrem ersten Saison-Sieg über «ein fast perfektes Rennen». Sie sei sehr, sehr stark gewesen und habe bei dem langsamen Schnee auch gutes Material gehabt. Im Kampf um das Gelbe Trikot der Weltcup-Gesamtsiegerin liegen die großen Drei nun weiter dicht zusammen, Koukalova bleibt vorerst an der Spitze.

So richtig jubeln will das deutsche Biathlon-Team dann am Sonntag beim Finale in Ruhpolding, wenn sowohl Dahlmeier und Franziska Hildebrand bei den Frauen als auch Arnd Peiffer und Simon Schempp bei den Männern ihre tolle Ausgangsposition in der Verfolgung nutzen wollen.

Mit zwei blitzsauberen Schießserien nährte Hildebrand die Hoffnungen auf den Heimsieg. «Oh wie ist das schön», sangen die 15 000 in der ChiemgauArena, während die 29-Jährige im leichten Schneetreiben gegen die Uhr kämpfte. Überschwänglich wurde die beim Staffelsieg am Donnerstag geschonte Hildebrand im Ziel mit zunächst klarer Bestzeit gefeiert, doch die Topfavoritinnen kamen da erst noch. «Ich bin mit zweimal Null durchgekommen, das ist immer eine gute Grundlage», sagte Hildebrand und war zufrieden mit ihrem Rennen.

Als erste der sechs deutschen Skijägerinnen war Miriam Gössner mit der Startnummer sieben ins Rennen gegangen. Die 26-Jährige blieb im Liegendanschlag fehlerfrei, setzte sich vorübergehend an die Spitze. Doch nach drei Fehlern im Stehendanschlag wurde sie 53., der Kampf um die WM-Qualifikation ist somit für sie nicht einfacher geworden. Platz zehn im Pokljuka-Sprint im Dezember steht als bislang bestes Ergebnis in ihrer Saison-Bilanz. Auch die anderen deutschen Skijägerinnen hatten Probleme am Schießstand. Franziska Preuß (2 Fehler) wurde 31., Vanessa Hinz (2) kam auf Rang 35 und Maren Hammerschmidt (3) beendete das Rennen auf Rang 39.

Stark präsentierte sich die frühere Weltmeisterin und Weltcup-Gesamtsiegerin Darja Domratschewa. Bei ihrem zweiten Weltcup nach Baby- und Krankheitspause wurde die Weißrussin nach nur einer Strafrunde auf Rang 13. In der Vorwoche in Oberhof war die dreimalige Olympiasiegerin im Sprint auf Platz 37 und in der Verfolgung auf Rang 34 gelaufen.

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