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17.01.2017 15:20 Uhr - Aktualisiert 17.01.2017 15:41 Uhr

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Prozess um Nauener Brandanschlag droht Verlängerung

Potsdam (dpa) Dem Prozess um den Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Nauen droht die Verlängerung: Die Verteidigung des angeklagten NPD-Politikers Maik Schneider stellte am Dienstag vor dem Landgericht Potsdam zahlreiche Beweisanträge. So will sein Pflichtverteidiger mit einem Ortstermin und Hilfe von Handydaten beweisen, dass Schneider die Sporthalle alleine in Brand gesetzt habe. Angeklagt sind fünf weitere Neonazis, die dem NPD-Politiker geholfen haben sollen.

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Die Verteidigung des angeklagten NPD-Politikers Maik Schneider stellte am Dienstag vor dem Landgericht Potsdam zahlreiche Beweisanträge.

© dpa

Zudem soll eine Meteorologin bezeugen, dass in der Tatnacht im August 2015 Windstille und Dauerregen herrschten. Aus Sicht von Schneiders Wahlverteidiger Uli Boldt hätte Schneider bei dem Wetter nicht mit einem verheerenden Brand rechnen müssen. Der 29-Jährige hatte vor Gericht betont, er habe die Halle nicht abbrennen, sondern nur als politisches Zeichen einrußen wollen. Nach dem bisherigen Fahrplan wollte das Gericht kommenden Dienstag die Urteile verkünden.

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